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ZSW 20 Millionen E-Autos bis 2025

Redakteur: Marion Fuchs

Weltweit führende Experten diskutierten auf den Ulmer Elektro-Chemischen Tagen über die Zukunft der Elektromobilität: Neue Kompetenzen und Investitionen sind nötig.

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Mehr als 300 Experten diskutierten auf den UECT die Zukunft der Elektromobilität.
Mehr als 300 Experten diskutierten auf den UECT die Zukunft der Elektromobilität.
(Bild: ZSW)

Mehr als 300 nationale und internationale Vertreter aus Forschung und Industrie diskutierten Fragen zu Produktion, Recycling, Rohstoffversorgung, ganzheitlichen Energiebilanzen und der Entwicklung neuer Materialien auf den vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) organisierten Ulmer Elektro-Chemischen Tagen (UECT) am 13. und 14.November 2018.

Der globale Markt für die Elektromobilität wächst schnell. Die jährlichen Wachstumsraten und die Hersteller-Vorhersagen lassen bis 2025 ein jährliches Produktionsvolumen von rund 20 Millionen E-Autos erwarten. Um der enormen Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien und Hochleistungs-Brennstoffzellen gerecht zu werden, müssen in neue Kompetenzen aufgebaut und Investitionen getätigt werden. Zahlreiche Fragen sind zu klären: Welche Technologien dominieren die kommenden Produktgenerationen? Können neue Produktionstechnologien Kosten reduzieren? Woher kommen die notwendigen Rohstoffe und wie sehen die Energiebilanzen über den gesamten Lebenszyklus aus? Helfen Brennstoffzellen, die E-Mobilität noch attraktiver zu machen?

Antworten auf diese und andere Fragen gaben über 30 Referenten aus Industrie und Wissenschaft. Sie kamen aus Deutschland, Schweiz, Frankreich, Schweden, Kanada, USA, China, Südkorea und Japan und präsentierten auf der UECT ihre aktuellen Erkenntnisse.

„Batterien und Brennstoffzellen sind die Technologien für die Mobilität von morgen“, sagt Prof. Dr. Werner Tillmetz, Vorsitzender der Konferenz und ehemaliges ZSW-Vorstandsmitglied. „Die 16. Ulmer ElektroChemischen Tage boten wieder für Raum für intensive Gespräche mit Experten über die gesamte Bandbreite der Forschung und Entwicklung – vom Werkstoff über die Produktherstellung und den Einsatz bis hin zum Recycling.“

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