Elektromobilität 2.000 neue Ladepunkte pro Woche

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Dr. Holger Schweitzer

Früher war die Kombination aus Autowerkstatt und Tankstelle gang und gäbe. Im Zeitalter der Elektromobilität sollen Kfz-Betriebe nun wieder Treibstoff verkaufen – in Form von Strom. Doch dafür müssen sie erst einmal investieren.

Nicht nur Markenautohäuser, auch freie Kfz-Betriebe investieren immer häufiger in Ladeinfrastruktur – wie hier Bosch-Mezger in Schweinfurt.
Nicht nur Markenautohäuser, auch freie Kfz-Betriebe investieren immer häufiger in Ladeinfrastruktur – wie hier Bosch-Mezger in Schweinfurt.
(Bild: Schreiner/»kfz-betrieb«)

Der Bestand an E-Autos und Plug-in-Hybriden wächst derzeit deutlich schneller als die Zahl der Ladesäulen. Laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft sind derzeit rund 33.000 öffentliche Ladepunkte am Netz – bei einem Bestand von fast 500.000 Autos mit Ladestecker.

Der Masterplan Ladeinfrastruktur der Bundesregierung gibt folgendes Ziel vor: eine Million öffentlich zugängliche Ladepunkte bis 2030. „Um das staatlich vorgesehene Ziel zu erreichen, sind künftig rund 2.000 neue Ladepunkte pro Woche nötig. Aktuell werden aber nur rund 200 im öffentlich zugänglichen Bereich installiert“, kommentiert VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Bei dieser Mammutaufgabe dürfte auch das Kfz-Gewerbe in die Verantwortung genommen werden.

Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group