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Volvo Truck 50 Jahre Unfallforschung

| Redakteur: Marion Fuchs

Vor 50 Jahren begann ein Team des skandinavischen LKW-Herstellers Informationen zu Verkehrsunfällen zu sammeln um die Sicherheit der Fahrzeuge zu verbessern. Diese Arbeit soll auch in Zeiten des automatisierten Fahrens beibehalten werden.

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“Unsere Vision ist absolute Unfallfreiheit. Dazu gibt es keine Alternative“, erklärt Anna Theander, Leiterin des Unfallforschungsteams (rechts), die hier zusammen mit Anna Wrige Berling zu sehen ist, Leiterin Verkehrs- und Produktsicherheit bei Volvo Trucks (links).
“Unsere Vision ist absolute Unfallfreiheit. Dazu gibt es keine Alternative“, erklärt Anna Theander, Leiterin des Unfallforschungsteams (rechts), die hier zusammen mit Anna Wrige Berling zu sehen ist, Leiterin Verkehrs- und Produktsicherheit bei Volvo Trucks (links).
(Bild: © Volvo Trucks Corporation. All rights reserved.)

50 Jahre sind vergangen, seit das Unfallforschungsteam von Volvo Trucks damit begann, systematisch detaillierte Informationen über reale Verkehrsunfälle zu sammeln, diese zu analysieren und Konsequenzen daraus zu ziehen. Das gewonnene Wissen ist nach Unternehmensangaben von unschätzbarem Wert für die Entwicklung von Sicherheitssystemen und zukünftigen Fahrzeugdesigns, mit dem Ziel, Lkw und Transporter sicherer zu machen.

Im Mittelpunkt der Arbeit des Unfallforschungsteams steht die Verbesserung sowohl der aktiven als auch der passiven Sicherheit von Volvo Trucks. Die Erforschung der passiven Sicherheit zielt darauf ab, die Folgen von Unfällen so gering wie möglich zu halten, während aktive Sicherheit bedeutet, Unfälle zu vermeiden oder ihre Schwere zu lindern. Zu verstehen, wie es zu Verkehrsunfällen kommt, indem tatsächliche Vorkommnisse eingehend untersucht werden, kann helfen, ein erneutes Auftreten zu verhindern und Menschenleben zu schützen.

Ergänzung zu Crashtests

Heute ist das Unfallforschungsteam ein interdisziplinäres Netzwerk von Sicherheitsexperten. Diese schaffen und geben Einblicke in die Ursachen realer Unfälle – und vergrößern dadurch das aus Labor-Crashtests gewonnene Wissen. Darüber hinaus nutzt das Team Datenanalysen nationaler und regionaler Verkehrsstatistiken, um ein noch eingehenderes Verständnis zu erhalten.

„Das vom Unfallforschungsteam zusammengetragene profunde Wissen dient als wertvoller Sicherheitsinput und als Orientierung für unsere Produktentwicklungsteams“, erläutert Anna Wrige Berling. „Obwohl das Unfallforschungsteam selbst keine Sicherheitssysteme entwickelt, gibt das Verständnis komplexer Unfallszenarien den Produktentwicklungsteams zusätzliche Kompetenz und größere Sicherheit, um Lösungen zu schaffen, die über das hinausgehen, was ursprünglich als notwendig erachtet wurde.“

„Mit Blick auf die Zukunft werden die Erkenntnisse des Volvo Trucks Unfallforschungsteams weiterhin einen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Das gilt für traditionelle Fahrzeuge mit tatsächlichen Fahrern – aber genauso für neue autonome Fahrzeuge.”, erklärt Anna Theander.

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