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Kompetenzzentrum Chancengleichheit Angebote auf Rekordhoch

| Redakteur: Marion Fuchs

Bundesweit stehen am Girls’ Day und Boys’ Day, nach Angaben der jeweiligen Koordinierungsstellen in Bielefeld mehr als 17.000 verschiedene Angebote für 130.000 Mädchen und Jungen zur Verfügung.

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Bundesweit stehen mehr als 16.700 verschiedene Angebote für 130.000 Mädchen und Jungen zur Verfügung.
Bundesweit stehen mehr als 16.700 verschiedene Angebote für 130.000 Mädchen und Jungen zur Verfügung.
(Bild: Kompetenzzentrum Chancengleichheit)

Mit mehr als 10.000 Angeboten für Mädchen erreichte der Girls’ Day einen neuen Rekord bei den Veranstaltungen. Auch beim Boys’ Day hat es noch nie zuvor so viele Angebote für Schüler gegeben wie in diesem Jahr. Über 6.700 Einrichtungen und Unternehmen boten Plätze für Jungen ab der 5. Klasse an, um Berufe kennenzulernen, die bislang hauptsächlich von Frauen ausgeübt werden, teilt das Bielefelder Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit mit. Diese Rekorde bei den Angeboten beider Projekte machten deutlich, dass sich immer mehr Unternehmen und Einrichtungen für mehr Vielfalt bei ihrer Belegschaft einsetzen.

Berufswahl frei von Geschlechterklischees.

Girls’ Day und Boys’ Day zeigten bereits messbare Auswirkungen auf das Berufswahlverhalten junger Frauen und Männer. So stieg beispielsweise seit Beginn des Girls’Day 2001 der Frauenanteil bei den auszubildenden Fahrzeuglackiererinnen von 5,5 Prozent im Jahr 2000 auf 15 Prozent im Jahr 2015. Erste Erfolge zeigten sich auch bei der Berufswahl junger Männer. Seit Start des Projekts Boys’Day im Jahr 2011 habe sich der Anteil der Männer bei der schulischen Ausbildung zum Erzieher von 16,8 Prozent im Jahr 2012 auf 18,6 Prozent nur drei Jahre später erhöht.

Unternehmen und Einrichtungen sähen und förderten die Potenziale junger Menschen und machen Berufe jenseits von Geschlechterstereotypen einer breiteren Zielgruppe zugänglich. Damit tragen sie zu mehr Chancengleichheit bei.

Die Bundesweite Koordinierungsstelle des Girls’Day – Mädchen-Zukunftstags wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Die Bundesweite Koordinierungsstelle des Boys’Day – Jungen-Zukunftstag/Neue Wege für Jungs wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weiter Informationen sind zu finden unter: www.girls-day.de oder www.boys-day.de sowie unter www.kompetenzz.de.

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