Repanet Arbeitsschutz nicht auf die leichte Schulter nehmen

Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Birgit Rüdel

Zur Einhaltung des Arbeitsschutzes gibt es bestimmte Vorschriften und Abläufe, die es einzuhalten und ernst zu nehmen gilt. Häufig herrscht hier Unkenntnis in den Betrieben.

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Arbeitsschutz und deren Dokumentation sind ein wichtiger Bestandteil der Betriebsführung.
Arbeitsschutz und deren Dokumentation sind ein wichtiger Bestandteil der Betriebsführung.
(Bild: gemeinfrei)

Karosserie- und Lackierbetriebe müssen jährlich eine aktuelle Arbeitsschutzdokumentation erstellen. Sie umfasst eine fundierte Gefährdungsbeurteilung, ein Explosionsschutzdokument, ein Gefahrstoffverzeichnis sowie Belege über erfolgte Sicherheitsunterweisungen der Mitarbeiter. Außerdem müssen Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin bestellt sein. In Betrieben bis zu 20 Mitarbeitern – die typische Größenordnung vieler K&L-Betriebe – übernimmt oft der Geschäftsführer (nach einer mehrtägigen Schulung und Prüfung bei der Berufsgenossenschaft) die Position der Fachkraft für Arbeitssicherheit selbst.

Soweit die Vorschriften – doch in der Praxis hapert es damit, meint der Arbeitssicherheitsspezialist Jörg Kölling. „In manchen Werkstätten herrscht hier Unkenntnis“, bemängelt er. Bei dem einen fehle die Gefährdungsbeurteilung, beim anderen das Explosionsschutzdokument für die Lackieranlage. „Manche wissen beispielsweise gar nicht, dass die Elektrik der Lackierkabine alle sechs Jahre durch einen besonders befähigten Fachmann überprüft werden muss“, fügt Kölling an. Solche Versäumnisse, das zeigen Beispiele aus der Praxis, können dann beispielsweise bei einem Brand in der Lackierkabine zu Problemen und Verzögerungen bei der Schadenabwicklung durch die Versicherung führen. Das Thema Arbeitsschutz hat bei Repanet seinen festen Platz. Informationen dazu erteilt das Service-Center unter der Telefonnummer 02378 91880.

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