Goslar Institut

Auto-Diebstahl-Report des GDV

| Redakteur: Marion Fuchs

(Bild: Goslar-Institut)

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Die in Deutschland tätigen Autodiebe sind zunehmend an teureren Fahrzeugen interessiert. Deshalb ist der wirtschaftliche Schaden für die Kfz-Versicherer durch diese Straftaten gestiegen, obwohl sich die Zahl der Autodiebstähle selbst leicht vermindert hat. Das geht aus dem neuen Autodiebstahl-Report des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für 2017 hervor. Danach wechselten im vergangenen Jahr insgesamt 17.493 Pkw unfreiwillig ihren Besitzer. Das waren erfreuliche vier Prozent weniger als 2016. Dennoch wurde weiterhin hierzulande rein rechnerisch nahezu alle 30 Minuten ein kaskoversicherter PKW entwendet.

Gleichzeitig wuchs der wirtschaftliche Schaden im Vorjahresvergleich um acht Prozent auf fast 324 Millionen Euro, wie der GDV mitteilt. Ursache dieser Entwicklung ist nach Auskunft des Versicherungsverbandes ein Anstieg der durchschnittlichen Entschädigung für einen Autodiebstahl um 13 Prozent auf die neue Rekordhöhe von rund 18.500 Euro. Dafür machen die Kfz-Versicherer den erkennbaren Trend der Autoknacker zu kostspieligeren Fahrzeugen verantwortlich. So stehen laut GDV insbesondere luxuriöse SUV und Limousinen von Premium-Herstellern bei den Kriminellen hoch im Kurs. Angeführt wird diese „Hitliste“ von den Q7- und X5-SUV von Audi bzw. BMW sowie den Limousinen der Premium-Klasse von Mercedes-Benz und BMW.

Als ebenso einfaches wie Erfolg versprechendes Mittel gegen alle Tricks der Hightech-Diebe empfehlen Experten nach wie vor die sogenannte Lenkradkralle. Sie ist zwar unbequem für den Fahrer, aber auch für den Autoknacker – und schreckt diesen so ab.

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