TÜV Rheinland

Autofahrer vertrauen Werkstätten

| Autor: Norbert Rubbel

„Im Vergleich zu 2017 hat die Gesamtzufriedenheit bei allen Werkstatttypen leicht angezogen“, sagte Dr. Mattias Schubert, Executive Vice Präsident Mobilität bei TÜV Rheinland.
„Im Vergleich zu 2017 hat die Gesamtzufriedenheit bei allen Werkstatttypen leicht angezogen“, sagte Dr. Mattias Schubert, Executive Vice Präsident Mobilität bei TÜV Rheinland. (Bild: Rubbel)

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Alle Werkstätten machen einen guten Job. So lautet das Fazit des TÜV-Rheinland-Werkstattmonitors 2018. Im Frühjahr dieses Jahres befragte die Sachverständigenorganisation rund 3.000 Autofahrer, die den markengebundenen Werkstätten sowie freien Kfz-Betrieben und Werkstattketten gute Noten gaben. „Im Vergleich zu 2017 hat die Gesamtzufriedenheit bei allen Werkstatttypen leicht angezogen“, sagte Dr. Mattias Schubert, Executive Vice Präsident Mobilität bei TÜV Rheinland, anlässlich der Automechanika in Frankfurt.

Bei der Entscheidung für einen Kfz-Betrieb sei das „Vertrauen“ noch immer das Kriterium Nummer eins. „Der Preis allein ist für die Autofahrer bei ihrer Werkstattwahl nicht ausschlaggebend“, betonte Schubert. Laut Werkstattmonitor holen sich knapp 22 Prozent im Vorfeld ihres Werkstattbesuchs ein Vergleichsangebot ein. Über ein Drittel von ihnen wählt aber nicht den günstigsten Preis. In der Rangliste bei der Werkstattauswahl steht der Preis mit 5,5 Prozent klar hinter „Zufriedenheit und Vertrauen“ (31 Prozent), „Qualität der Arbeit“ (14 Prozent), „schnelle Durchführung und Terminverfügbarkeit“ (13 Prozent), „Servicequalität“ (8 Prozent) und „räumliche Nähe (8 Prozent).

Kunden mögen den persönlichen Kontakt

Die persönliche Beziehung ist auch im digitalen Zeitalter vielen Autofahrern wichtig. So findet der Großteil der Kontakte zwischen Kunden und Werkstatt heute noch offline statt (94 Prozent) – per Telefon oder Besuche vor Ort. „Das Bedürfnis nach Online-Möglichkeiten wächst aber stetig, erklärte Schubert. 45 Prozent der Befragten wünschen sich die Online-Kontaktaufnahme. Im Werkstattmonitor des letzten Jahres waren das lediglich 37 Prozent. An erster Stelle stehen hier E-Mails (15 Prozent), gefolgt von der Internetseite der Werkstatt (10 Prozent) und Messenger-Diensten wie WhatsApp (9 Prozent).

Eine Online-Terminvereinbarung wünschen sich 48 Prozent der Autofahrer. Und eine spezielle Werkstatt-App steht bei 39 Prozent der Befragten auf Wunschliste.

„Bei der Werkstattwahl ist Preis für die Kunden nicht das wichtigste Kriterium“, sagte Dr. Mattias Schubert, Executive Vice Präsident Mobilität bei TÜV Rheinland.

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