Faurecia

Bauma-Premiere mit Angeboten zur Emissionsreduzierung

| Redakteur: Marion Fuchs

Auf dem Messestand in Halle A2 präsentierte das Unternehmen erstmalig seine Innovationen.
Auf dem Messestand in Halle A2 präsentierte das Unternehmen erstmalig seine Innovationen. (Bild: Faurecia)

Faurecia war in diesem Jahr erstmals auf der Bauma vertreten. Vom 8. bis 14. April 2019 präsentierte das Unternehmen in München sein Produktportfolio für emissionsarme und emissionsfreie Mobilität im Nutzfahrzeugbereich.

Mit der Premiere auf der globalen Leitmesse für Baumaschinen wollte das Unternehmen nach eigenen Angaben seine strategische Zielsetzung, eine Marktführerrolle für nachhaltige Lösungen im Nutzfahrzeug-und Großmotorenmarkt einzunehmen unterstreichen. Das Unternehmen entwickelt Technologien zur Emissionsreduzierung für alle Arten von Motoren, von Straßenfahrzeugen (3,5 Tonnen) über Geländewagen mit über 75 PS bis hin zu Großmotoren mit über 750 PS (Marine, Züge und Industrie). Ziel sei es, dass die fortschrittlichen Lösungen nicht nur neuen Vorschriften wie CARB und Euro VII entsprechen, sondern auch zukünftige Abgasnormen erfüllen.

Auf dem Messestand präsentierte Faurecia auch eine Produktpremiere: Der On-und Off-Highway U-MIX bietet eine kompakte und integrierte Mischlösung, die speziell entwickelt wurde, um den benötigen Bauraum zu reduzieren. Er zeichnet sich durch eine leistungsstarke Harnstoffmischung aus und hält gleichzeitig den niedrigen Druckabfall durch eine optimierte Abgasströmungskonditionierung aufrecht. Darüber hinaus konnten sich die Besucher vor Ort über die Lösungen zur Abgasreinigung von Großmotoren informieren, die von der Faurecia-Tochter HUG Engineering entwickelt wurden.

Ausbau der Brennstoffzellentechnologie im Joint Venture mit Michelin

Im Bereich der alternativen Antriebe stellte Faurecia am Messestand mit Wasserstoff- Hochdrucktanks und Brennstoffzellenstacks seine Innovationen für Elektromobilität auf Brennstoffzellenbasis vor. Erst im März 2019 bekräftigte das Unternehmen seine Ambitionen, einen starken europäischen Wasserstoffindustriezweig zu schaffen: Gemeinsam mit Michelin verkündete Faurecia die Gründung eines Joint Ventures, das die Kompetenzen beider Unternehmen im Bereich Brennstoffzellentechnologie bündelt. Auch treibt Faurecia weiterhin die laufende Entwicklung einer Reihe von Batterieabdeckungen und kompletten Batteriegehäuselösungen mit integriertem Thermomanagement für Elektro-und Plug- in-Hybridfahrzeuge voran.

Sensoren messen Emissionen

Neben Komponenten für den Antriebsstrang arbeitet Faurecia an einer Sensortechnologie für die Emissions-Echtzeitmessung von Nutzfahrzeugflotten. Im Januar 2019 erhielt das Unternehmen den Zuschlag für ein zweijähriges Pilotprojekt zur Echtzeitüberwachung der Nox-und Feinstaubemissionen einer DHL-Nutzfahrzeugflotte im Stadtbereich. Außerdem wurde eine Forschungs-Kooperations-Vereinbarung mit dem Institute of High Performance Computing (IHPC) unterzeichnet. Diese verfolgt das Ziel, die Nutzung der gesammelten Daten für ein emissionsbasiertes Verkehrsmanagement zu bewerten.

www.faurecia.de

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