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Standox/Repanet Betriebsablauf-Analyse spart Geld

| Redakteur: Marion Fuchs

Um Rendite und Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, nimmt der Berater des vom Wuppertaler Reparaturlackherstellers initiierten Netzwerks ausgezeichneter Lackierbetriebe im Rahmen einer Ablauf-Analyse deutsche Werkstätten unter die Lupe

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Eine gut strukturierte und vom ersten Schritt an durchdachte Arbeitsgestaltung ist entscheidend für den Erfolg eines Betriebes.
Eine gut strukturierte und vom ersten Schritt an durchdachte Arbeitsgestaltung ist entscheidend für den Erfolg eines Betriebes.
(Bild: Standox/Repanet)

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Werkstätten kontinuierlich in Know-how und neue Werkstattausrüstung investieren. „Das gelingt in Zeiten steigenden Kosten- und Wettbewerbsdrucks am besten, wenn der Betrieb gut organisiert ist“, weiß Unternehmensberater Alexander Hennemann. „Organisatorische Abläufe, Technik und Kommunikation müssen perfekt ineinandergreifen, damit am Ende die Rendite stimmt.“ Hennemann arbeitet im Auftrag von Repanet, dem von Standox initiierten Netzwerk ausgezeichneter Lackierbetriebe.

Er unterstützt Werkstätten dabei, jede noch so kleine Stellschraube für bessere Abläufe zu finden. Ziel seiner Beratung ist es, organisatorische Abläufe, Arbeitsprozesse und die Energienutzung so zu optimieren, dass die Werkstatt Ressourcen spart, pro Tag mehr Aufträge abwickelt und somit den Gewinn erhöht.

Verbesserungen steigern den Ertrag

Die Lackiererei Paul Witteler aus Brilon hat die Betriebsablauf-Analyse schon in Anspruch genommen. Zwar fühlte sich der Betrieb bereits vorher effizient aufgestellt. „Doch eine Betrachtung aus einem anderen Blickwinkel bringt immer wichtige Erkenntnisse mit sich. Gerade dann, wenn das Beratungsteam keine eigenen wirtschaftlichen Interessen verfolgt“, erklärt Betriebsleiter Michael Froese. „Wir wollten uns das Wissen der Repanet Experten zunutze machen, um für unsere Kunden noch besser zu werden.“ Dank der umfassenden Analyse sei es möglich gewesen, selbst kleinste Prozessfehler zu erkennen. Dabei zeigte sich unter anderem, dass die Kompressoranlage in der Lackiererei Energiesparpotenzial birgt. „Vor der Beratung hatten wir einen 15-kW-Kompressor mit separatem Trockner. Diese haben wir durch zwei neue 5,5-kW-Kompressoren mit integrierten Trocknern ersetzt“, sagt Froese. „Wir können die Kompressoren nun separat ansteuern, sodass nur dann beide Geräte gleichzeitig laufen, wenn wir auch eine große Menge Luft benötigen. Dadurch haben wir die Energiekosten um rund 20 Prozent gesenkt.“

Dank der Analyse zeigte sich auch, dass sich Öl in den Luftleitungen ansammelte, sporadisch in die Lackierung gelangte, beim Lackieren zu Kraterbildungen führte und schließlich teure Nacharbeiten verursachte. Eine Neuausrichtung der Leitungen hat dieses Problem behoben. Zudem hat die Lackiererei ein neues Inverterschweißgerät gekauft, dokumentiert damit jeden Schweißpunkt und gewinnt dadurch Rechtssicherheit gegenüber Versicherungen. Mit allen Maßnahmen zeigt sich Froese zufrieden: „Die Analyse durch Repanet hat sich für uns auf alle Fälle gelohnt. Mit den umgesetzten Verbesserungen konnten wir den Ertrag der Lackiererei deutlich steigern.“

Kontakt: Repanet

Kontakt : Unternehmensberatung Henneman

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