VDIK Bilanz 2018: Importfabrikate profitieren vom Lieferboom

Autor Andreas Grimm

Die allgemein gute Konjunktur und der Boom des Online-Shoppings haben den Nutzfahrzeugmarkt im vergangenen Jahr weiter beflügelt. Der Absatz leichter wie schwerer Nutzfahrzeuge legte 2018 deutlich zu.

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Die Nutzfahrzeug-Zulassungens steigen weiter, nicht zuletzt wegen des Booms von Lieferdiensten.
Die Nutzfahrzeug-Zulassungens steigen weiter, nicht zuletzt wegen des Booms von Lieferdiensten.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Anders als der leicht rückläufige Pkw-Markt hatten die Verkäufer von Nutzfahrzeugen im vergangenen Jahr mit einer weiter steigenden Nachfrage zu tun. Nach Angaben des Verbands der Importeure (VDIK), die auf Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts basieren, kamen in den vergangenen zwölf Monaten 386.282 Nutzfahrzeuge neu auf die deutschen Straßen. Das entspricht einem Wachstum von 4,6 Prozent.

Damit hat die Nutzfahrzeug-Nachfrage in Deutschland weinen weiteren Höchststand erreicht, der sich aus der Entwicklung in allen Gewichtsklassen speiste: Der Absatz leichter Nutzfahrzeuge stieg um 5,5 Prozent, die Neuzulassungen schwerer Fahrzeuge über 16 Tonnen legten um 3 Prozent zu. Darunter waren auch 6.687 Busse (-0,1 %) sowie 38.727 Sattelzugmaschinen (+3,0 %).

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„Die guten konjunkturellen Rahmenbedingungen im gewerblichen Bereich führten bei den leichten Nutzfahrzeugen im Jahr 2018 zum bisher höchsten Neuzulassungsvolumen in Deutschland“, kommentierte VDIK-Präsident Reinhard Zirpel die Zahlen. Er verdeutlichte, dass insbesondere die Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen die Branche beflügelt. Dieses Segment lag mit rund 285.000 Neuzulassungen in Deutschland rund 6 Prozent im Plus.

Den Importeuren kam diese Entwicklung angesichts zahlreicher Angebote in der Transporter-Klasse entgegen. Ihre Verkäufe legten um 10 Prozent überdurchschnittlich zu, der Marktanteil der Importmarken stieg auf 28 Prozent (2017: 26,6 %). In der Schweren Klasse kommen Scania, DAF und Co sogar auf knapp 35 Prozent.

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