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Bosch: Neue Profi-Heißluftgebläse-Generation Bequeme Luft- und Temperaturregulierung für kontrolliertes Arbeiten

| Autor: Ottmar Holz

Leistungsstarke Heißluftgeräte helfen dem Mechaniker bei einer Vielzahl von Arbeiten: vom Entfernen des Unterbodenschutzes und Klebern bis hin zum thermischen Aufschrumpfen oder Lösen von festsitzenden Verschraubungen.

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Eine verbesserte Luftführung soll die Lebensdauer der Gebläsemotoren im Vergleich zur Vorgängergeneration um 30 Prozent verlängern.
Eine verbesserte Luftführung soll die Lebensdauer der Gebläsemotoren im Vergleich zur Vorgängergeneration um 30 Prozent verlängern.
(Bild: Bosch)

Bosch hat seine Profi-Heißluftgebläse überarbeitet. Die neue Gerätegeneration besteht aus drei stab- und pistolenförmigen Geräten. Alle drei Modelle sind laut Bosch mit leistungsstarken Motoren ausgestattet. Diese sollen dank verbesserter Luftführung eine 30 Prozent längere Lebensdauer als die Vorgängermodelle bieten. Die Heißluftgebläse punkten mit einem geringen Gewicht und dem ergonomischen Softgrip-Design. Die Geräte sind durch das umfangreiche Zubehörprogramm sehr vielseitig: Erhältlich sind eine Glasschutz-, Flächen-, Reduzier- und Reflektordüse, ein Schnellschweißschuh sowie unterschiedliche Schrumpfschläuche.

Universell einsetzbar

Das „GHG 20-63 Professional“ arbeitet mit 2.000 Watt und einer Arbeitstemperatur von maximal 630 Grad Celsius. Für unterschiedliche Einsätze in der Werkstatt bietet das Heißluftgebläse eine Luft- und Temperaturkontrolle: Die Luftmenge kann in drei Stufen von 150 bis 500 Liter pro Minute angepasst werden, die digitale Temperatureinstellung in Schritten von jeweils zehn Grad Celsius. Der Monteur kann die Einstellwerte ganz einfach auf dem 1,4 Zoll-LCD-Display ablesen. Ist das Heizelement überhitzt, schaltet es sich automatisch ab und wird durch das weiterlaufende Gebläse zusätzlich gekühlt. Das erhöht laut Bosch die Lebensdauer des Gerätes.

Viele Einstellmöglichkeiten

Noch leistungsstärker ist das „GHG 23-66 Professional“: Es arbeitet mit 2.300 Watt und einer Arbeitstemperatur von maximal 650 Grad Celsius. Es bietet sowohl die digitale Temperatureinstellung als auch die variable Luftstromkontrolle von 150 bis 500 Liter pro Minute in Zehnerschritten. Das Gerät eignet sich damit besonders gut für anspruchsvolle Anwendungen, beispielsweise das Verschweißen von Werkstücken aus Kunststoff.

Dank der einfachen Kontrolle von Temperatur und Luftstrom über das 1,4 Zoll-LCD-Display eignet sich das Gerät zum Schmelzen von temperaturkritischen Werkstücken, ohne sie zu verbrennen. Zudem gibt es vier einstellbare Programme, bei denen Luftstrom und Temperatur für die Hauptanwendungen sofort zur Verfügung stehen. Ist das Heizelement überhitzt, schaltet es sich ebenfalls automatisch ab und wird durch das weiterlaufende Gebläse gekühlt.

Stabform für enge Umgebungen

Mit dem stabförmigen „GHG 20-60“ kann der Anwender besonders flach und nah am Werkstoff arbeiten und erreicht auch schwer zugängliche Stellen mühelos und bequem. Das Gerät arbeitet mit 2.000 Watt und einer Arbeitstemperatur von maximal 630 Grad Celsius. Es bietet zwei Luftstrom- sowie neun Temperaturstufen, die über ein Stellrad eingestellt werden.

Die neuen Heißluftgebläse sind ab sofort erhältlich. Das GHG 20-63 Professional kostet 128 Euro (im Karton ohne Zubehör), das GHG 20-60 Professional wechselt für 149 Euro (ebenfalls im Karton ohne Zubehör) den Besitzer. Das GHG 23-66 Professional liefert Bosch mit unterschiedlichem Zubehör im Handwerkerkoffer aus: mit Glasschutz- und Flächendüse kostet das Gerät 159 Euro. Für die Variante mit Glasschutz-, Flächen-, Reduzier- und Reflektordüse sowie Schnellschweißschuh verlangt Bosch 185 Euro (alle Preise jeweils UVP).

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 Ottmar Holz

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Redakteur Service und Technik