Alternative Antriebe Daimler Trucks und Total bauen Wasserstoff-Infrastruktur

Autor / Redakteur: sp-x / Lena Sattler

Brennstoffzellen-Lkw könnten den CO2-Ausstoß im Güterverkehr senken. An dieser Technik arbeiten jetzt Daimler Trucks und Total: Der Lkw-Hersteller soll die Fahrzeuge bauen und der Energiekonzern ist für die Wasserstofftankstellen verantwortlich.

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Daimler Trucks und Total Energies wollen Wasserstoff-Lkw auf die Straße bringen.
Daimler Trucks und Total Energies wollen Wasserstoff-Lkw auf die Straße bringen.
(Bild: Daimler Truck)

Der Lkw-Hersteller Daimler Trucks und der Mineralölkonzern Total Energies wollen bei der Entwicklung einer Wasserstoff-Infrastruktur für den Straßengüterverkehr zusammenarbeiten. Beide Unternehmen haben am Mittwoch (10. November) eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. In dieser Zukunftstechnik wollen die neuen Partner nach eigenem Bekunden eine führende Rolle einnehmen.

Total ist für die Beschaffung von Wasserstoff sowie die Belieferung von Tankstellen zuständig – bis 2030 will der französische Konzern direkt oder indirekt bis zu 150 Wasserstofftankstellen in Deutschland, Frankreich und den Benelux-Staaten betreiben. Daimler Trucks seinerseits will bis 2025 die entsprechenden Brennstoffzellen-Lkw für den Fernverkehr an Kunden in den betreffenden Ländern ausliefern.

Daimler will batterieelektrische und Brennstoffzellen-Lkw herstellen

Daimler setzt bei der Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs auf einen doppelten Ansatz. Neben rein batterieelektrischen Lkw will der Konzern auch Brennstoffzellen-Fahrzeuge auf die Straße bringen.

Für Total Energies dürfte das Wasserstoffgeschäft nicht zuletzt eine strategisch wichtige Rolle bei der Dekarbonisierung des Unternehmens spielen. Um den Wandel zum Multi-Energie-Konzern zu unterstreichen, hatte sich das zuletzt unter „Total“ firmierende Unternehmen kürzlich einen neuen Namen und ein neues Logo gegeben.

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