Alternative Nutzfahrzeugantriebe Rüssel? Stecker? Stromabnehmer?

Von Peter Diehl

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Auch wenn noch über die Art und Weise diskutiert wird, erscheint ein Punkt längst klar: Künftige Nutzfahrzeugantriebe werden mehrheitlich elektrisch sein. Was das für die Hochvolt-Nachzügler unter den Fahrzeugbauern bedeutet.

Hochvoltkabel an Hochvoltkabel: Wer künftig in ein Nutzfahrzeugchassis blickt, wird mehrheitlich dieses Bild sehen.
Hochvoltkabel an Hochvoltkabel: Wer künftig in ein Nutzfahrzeugchassis blickt, wird mehrheitlich dieses Bild sehen.
(Bild: Diehl/»Fahrzeug+Karosserie«)

Studien zum Thema künftige Fahrzeugantriebe gibt es inzwischen wie den sprichwörtlichen Sand am Meer. Meist beziehen sie sich auf Pkw, seltener auf Nutzfahrzeuge. Nahezu allen gleich ist die zweifelhafte Glaubwürdigkeit. Denn in der Regel dienen derartige Studien nicht der Information oder Prognose, sondern der Lobbyarbeit.

Auch Branchenverbände wie der Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) betreiben Lobbyarbeit. Jedoch steht der VDI nicht im Verdacht, diese einseitig auf eine Fahrzeugantriebsart auszurichten. Gemeinsam mit dem Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) erarbeitete und veröffentlichte der VDI kürzlich die Studie „Klima­freundliche Nutzfahrzeuge. Vergleich unterschiedlicher Technologiepfade für CO2-neutrale und -freie Antriebe“.