Mercedes

Der smarte Sprinter startet 2019

| Autor: Dominik Faust

Den Sprinter der 3. Generation sieht Mercedes „als Teil des Internets der Dinge“.
Den Sprinter der 3. Generation sieht Mercedes „als Teil des Internets der Dinge“. (Bild: Daimler AG)

Daimler hat einen Ausblick auf die dritte Generation des Sprinters – Marktführer im Large-Van-Segment – gegeben. Im Frühjahr soll der Transporter dann offiziell vorgestellt werden und in Serie gehen. Wiederum ein Jahr später ist geplant, die Elektroversion vom Band laufen zu lassen. Das neue Fahrzeug passt sich unterschiedlichen Transportanforderungen an und soll neue Vernetzungsdienste bieten, wie Transporter-Chef Volker Morhinweg am Montag erklärte. Er nannte den neuen Sprinter eine „smarte Hardware“.

Bis zum mobilen Logistikzentrum, das bei Daimler unter dem Label "Vision Van" firmiert, ist es zwar noch ein Stück. Aber mit der dritten Generation des Sprinters hat der Hersteller weitere Schritte in diese Richtung unternommen.

Mercedes-Benz Vision Van: Lieferverkehr von übermorgen

So hat er zum Beispiel die notwendige Hardware für die Internetanbindung tief in der Infrastruktur des Fahrzeugs verankert. Auf diese Weise können Kunden das Fahrzeug in ihre IT-Infrastruktur und in das Warenwirtschaftssystem einbinden. Der Sprinter soll damit Teil des Internets der Dinge werden. Digitale Angebote wie das Ermitteln des Fahrzeugstatus, die Fahrzeuglogistik, Flottenkommunikation, das Wartungs- und Unfallmanagement oder das digitale Fahrtenbuch werden im System „Mercedes Pro Connect“ zusammengefasst.

1995 wurde die erste Generation des Sprinters im Markt eingeführt. Seither konnte der Hersteller über 3,3 Millionen Exemplare in mehr als 130 Ländern ausliefern. Damit zählt der Sprinter zu den meist verkauften Nutzfahrzeugen der Welt und ist der Bestseller von Mercedes-Benz Vans. Im Februar dieses Jahres hatte Volker Mornhinweg Investitionen in Höhe von über zwei Milliarden Euro für die kommenden zwei Jahre angekündigt.

Allein in die deutschen Sprinter-Standorte Düsseldorf und Ludwigsfelde wollte Mercedes-Benz Vans dieses Jahr rund 260 Millionen Euro stecken. Hinzu sollten im Geschäftsfeld „Advance“ neuartige Miet-, Sharing-, Leasing- und Flottenmanagement-Angebote kommen. In diesen Bereich sollen bis 2020 rund 500 Millionen Euro fließen.

Mercedes-Benz Vans geht davon aus, dass der Erfolg des Sprinters auch in der dritten Generation anhalten wird. Im vergangenen Jahr stieg der Verkauf des Modells um ein Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 96.200 Einheiten. Für 2017 erwartet Vertriebschef Jochen Dimter erneut ein deutliches Wachstum der Transportsparte.

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