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Diagnosetool auch für K&L-Betriebe

| Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Auch K&L-Betriebe müssen in Zukunft Diagnose und Neuprogrammierung beherrschen. ZKF und ZDK unterstützen die Entwicklung des neuen Multifunktionstesters Euro-DFT.

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Innerhalb von zwei Tagen legten die Vorstandsmitglieder bei der Klausur in Wiesbaden die Aufgaben zur Umsetzung der Agenda 2020 fest.
Innerhalb von zwei Tagen legten die Vorstandsmitglieder bei der Klausur in Wiesbaden die Aufgaben zur Umsetzung der Agenda 2020 fest.
(Foto: ZKF)

Bei Wartung und Reparatur ist künftig aufgrund der fortschreitenden Vernetzung der Fahrzeuge der Zugang zu den Fahrzeugdaten der Hersteller notwendiger denn je. Deshalb haben ZDK und ZKF die Entwicklung des neuen Multifunktionstesters Euro-DFT unterstützt. ZKF-Präsident Peter Börner ist überzeugt, dass die Entwicklung dieses Geräts für die Neuprogrammierung und Diagnose der Steuergeräte im Kraftfahrzeug auch Karosserie- und Lackierbetriebe in die Lage versetzt, in Zukunft moderne Fahrzeuge vollumfänglich reparieren zu können.

Während einer Klausur in Wiesbaden diskutierte der ZKF-Vorstand intensiv über die Auswirkungen der Telematik in Kraftfahrzeugen. ZDK-Geschäftsführer Neofitos Arathymos verdeutlichte die tiefgreifenden Veränderungen. „Alle freien Betriebe müssen jetzt ein neues Bewusstsein für die Bedeutung der Fahrzeugelektronik entwickeln.“ Er kündigte an, dass der neue Multifunktionstester Euro-DFT im November diesen Jahres zur Verfügung stehe und erklärte: „Der Verkauf des Geräts wird mit einer Schulung verbunden sein.“

Darüber hinaus konkretisierte der ZKF-Vorstand seine „Agenda 2020“ (»kfz-betrieb« berichtete). „Wir haben in der Agenda Leitlinien für die Zukunft unseres Verbandes und unserer Branche formuliert“, betonte Börner bei zahlreichen Veranstaltungen im Jahr 2014. Das Ziel: „Der Zentralverband wird zum akzeptierten Informations- und Datenanbieter für die Unfallreparatur sowie den Fahrzeugbau.“ Erster Meilenstein wird die Markteinführung des Multifunktionstesters Euro-DFT sein. Zudem will der Verband in den nächsten fünf Jahren seine Leistungen stärker ausbauen, eine Qualifizierungsoffensive starten, Strukturen verändern und noch wirksamere Lobbyarbeit betreiben.

ZKF-Vorstand bringt Onlineprojekte auf den Weg

„Wir haben bereits den Weg in Richtung moderner Kommunikation beschritten“, erklärte ZKF-Hauptgeschäftsführer Klaus Weichtmann. „Die ZKF-Tipps sind auf einer neuen Internetplattform abrufbar, die ZKF-News werden heute online versendet“, nannte er zwei konkrete Beispiele. Der Vorstand beschloss, diese Angebote nun auszubauen. Die IFL-Meldungen werden in Kürze auf der Plattform digital verfügbar sein. Im Sinne der Agenda 2020 sollen alle Reparaturinformationen über eine Datenbank künftig in Kalkulationsprogramme integriert werden. Zudem wird der ZKF sein Onlineangebot deutlich ausweiten: „Wir werden Facebook, App und Websites für die Kommunikation zu den Mitgliedern und Autofahrern noch stärker nutzen.“

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