Fahrzeugbau Die Lastesel der Nation

Autor / Redakteur: Klaus Kuss / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Nicht erst seit Corona steigt die Zahl der Kurier-Express- Paketdienst-Fahrzeuge rasant. Längst nicht alle kommen von der Stange, sondern werden von Fahrzeugbauern speziell nach Kundenwünschen gefertigt – sowohl als Einzelstücke als auch in Kleinserie für Flotten.

Der Onlinehandel boomt, und die Kurier-, Express- und Paketunternehmen (KEP) profitieren ebenso davon wie die Fahrzeugbauer, die sich auf die Produktion von KEP-Fahrzeugen spezialisiert haben.
Der Onlinehandel boomt, und die Kurier-, Express- und Paketunternehmen (KEP) profitieren ebenso davon wie die Fahrzeugbauer, die sich auf die Produktion von KEP-Fahrzeugen spezialisiert haben.
(Bild: a)

Der Onlinehandel und die Kurier-, Express- und Paketunternehmen (KEP) leben schon seit Jahren in einer perfekten Symbiose. Denn jedes Paket, das im Internet bestellt wird, muss ausgeliefert und zugestellt werden – weshalb die beiden Branchen seit Jahren stetig wachsen. Dem Bundesverband Paket & Expresslogistik e. V. (BIEK) zufolge fiel 2020 erstmals die Rekordmarke von vier Milliarden Sendungen. Das heißt, die rund 250.000 bei den KEP-Diensten beschäftigten Fahrer mussten pro Tag über 13 Millionen Sendungen ausliefern. Und das Geschäft wächst weiter: Für 2025 pro­gnostiziert der Verband sogar rund 5,7 Milliarden Sendungen.

Maßgeschneiderte Lösungen

Die Anforderungen an die KEP- Fahrzeuge sind hoch: Die Pakete sollen schnell, gut gesichert, wohl­behalten, vollständig und ohne Verwechslungen bei ihren Besitzern ankommen. Einfaches Ein- und Aussteigen, hohe Wendigkeit und extreme Zuverlässigkeit stehen daher im Lastenheft von KEP-Fahrzeugen ganz oben.