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Dekra Dienstleistungen virtuell präsentiert

| Redakteur: Marion Fuchs

Die Stuttgarter Expertenorganisation präsentierte auf dem Kongress „Mobilität der Zukunft“ der Zeitschrift auto motor und sport auf dem Messegelände Stuttgart ihre Prüf- und Testdienstleistungen für vernetzte und automatisierte Mobilität.

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Volker Noeske, Leiter Dekra Technology Center, auf der Bühne beim auto motor und sport Kongress „Mobilität der Zukunft“.
Volker Noeske, Leiter Dekra Technology Center, auf der Bühne beim auto motor und sport Kongress „Mobilität der Zukunft“.
(Bild: Dekra)

„Prüf-und Testdienstleistungen für die automatisierte und vernetzte Mobilität der Zukunft sind sehr gefragt“, so Volker Noeske, Leiter des Dekra Technology Centers in Brandenburg. „Seit der Übernahme des Lausitzrings Ende 2017 haben wir auf größeren und vielseitigeren Flächen ganz neue Möglichkeiten für unsere Kunden wie Fahrzeughersteller, Zulieferer oder Ingenieurdienstleister.“ Im Ausstellungsbereich des Kongresses konnten die Teilnehmer in einer modernen Virtual-Reality-Anwendung die große Bandbreite der Möglichkeiten am Dekra Lausitzring hautnah erleben.

„Was die Automatisierung von Fahrzeugen an sich angeht, können wir heute schon einen Großteil der relevanten Szenarien von Level 1 bis Level 5 auf unseren Teststrecken abbilden“, so Volker Noeske. „Für die Prüfung von vernetzten Funktionen stellen wir uns zurzeit auf.“ So gibt es zum einen eine intensive Zusammenarbeit mit dem Dekra Standort im spanischen Málaga, wo die Experten für Drahtlosverbindungen Prüfverfahren entwickeln, die später am Lausitzring angewendet werden können. Zum anderen arbeitet Dekra gemeinsam mit der Deutschen Telekom daran, den Lausitzring als Testfeld für die intelligente Mobilität auf Basis des Kommunikationsstandards 5G zu entwickeln.

Im Talk auf der Kongressbühne erläuterten Volker Noeske und Herbert Schüttler, Vice President Business Development 5G Corporate Customers bei der Telekom Deutschland, die Pläne und die Bedeutung von 5G für das vernetzte Fahren.

„Ein autonom fahrendes Fahrzeug muss zunächst einmal alleine allen Verkehrssituationen gewachsen sein. Die Vernetzung kann eine zusätzliche Sensor-Ebene ins System bringen, so dass das Fahrzeug Informationen aus anderen Fahrzeugen oder der Infrastruktur nutzen kann –etwa um einen für die eigene Sensorik verdeckten Fußgänger zu erkennen“, erklärt Volker Noeske. „Um aber wirklich eine Fahrzeugaktion auf Basis solcher Sensordaten aus der Umgebung auszulösen, brauchen wir enorm kurze Latenzzeiten. Da kommt es auf jede Millisekunde an –und all das muss getestet und erprobt werden. Zum Beispiel bei uns auf dem Lausitzring.“

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