TÜV Süd E-Auto-Ladesäulen-Prüfung

Redakteur: Marion Fuchs

Der Technische Überwachungsverein unterstützt die EnBW beim Ausbau des Netzes von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge an deutschen Autobahnen.

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Die Sachverständigen prüfen die Ladesäulen für Elektrofahrzeuge an deutschen Autobahnen.
Die Sachverständigen prüfen die Ladesäulen für Elektrofahrzeuge an deutschen Autobahnen.
(Bild: TÜV Süd)

Im Auftrag von EnBW Energie Baden-Württemberg AG haben die TÜV SÜD-Sachverständigen mehr als 70 Ladesäulen an Standorten des Raststättenbetreibers Tank & Rast geprüft. An den Ladesäulen können die Akkus von Elektrofahrzeugen in kurzer Zeit für die Weiterfahrt aufgeladen werden. „Wir freuen uns sehr, dass EnBW bei diesem deutschlandweit einzigartigen Projekt zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur auf unsere Kompetenz und unsere Erfahrungen in diesem Bereich vertraut“, sagt Markus Ruppert, Leiter der Abteilung Elektro- und Gebäudetechnik an der Mannheimer Niederlassung der TÜV SÜD Industrie Service GmbH. Nach Aussage von Ruppert ist der Aufwand für die Installation von Ladesäulen nicht zu unterschätzen. Um die für den Ladevorgang benötigte hohe Leistung zur Verfügung stellen zu können, müssen vor dem eigentlichen Aufstellen der Ladesäulen unter anderem zusätzliche Trafostationen errichtet, Erdkabel verlegt und Betonfundamente gegossen werden.

„Aufgrund der hohen Leistung der Ladesäulen kommt der Sicherheit eine ganz besondere Bedeutung zu“, betont Ruppert. Aus diesem Grund überwachen die Sachverständigen den elektrischen Anschluss der Schnellladesäulen und führen die notwendigen sicherheitstechnischen Messungen durch. Zusätzlich zu den üblichen Prüfungen an elektrischen Anlagen werden an den Ladesäulen auch mögliche Fehler eines Elektrofahrzeugs simuliert, beispielsweise ein Kurzschluss zwischen Schutzleiter und Kommunikationskanal. Erst wenn es bei den Prüfungen keine Auffälligkeiten gibt, werden die Ladesäulen für den Betrieb freigegeben. Markus Ruppert: „Durch die gute Kooperation zwischen EnBW und TÜV SÜD konnten wir den Ablauf des gesamten Projekts sehr effizient gestalten und während des zweiten Halbjahres 2017 deutschlandweit mehr als 70 Ladesäulen für den Betrieb freigeben.“

Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter: www.tuev-sued.de/strom-tanken

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