DVR Entspannt und sicher fahren

Redakteur: Marion Fuchs

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (Bonn) ist der Ansicht, dass Fahrerassistenzsysteme für entspanntes und sicheres Fahren sorgen können. Die Experten stützen ihre Aussage auf eine Studie der Continental

Firmen zum Thema

Staus, da sind sich Autofahrer einig, verursachen mit am meisten Stress im Straßenverkehr. Fahrerassistenzsysteme wie Abstandsregler und Notbremsassistent wirken diesem Stress entgegen.
Staus, da sind sich Autofahrer einig, verursachen mit am meisten Stress im Straßenverkehr. Fahrerassistenzsysteme wie Abstandsregler und Notbremsassistent wirken diesem Stress entgegen.
(Bild: DVR)

Über 62 Millionen Fahrzeuge drängeln sich tagtäglich auf deutschen Straßen. Das verursacht bei allen Verkehrsteilnehmern Stress durch die bloße Vielzahl an Fahrzeugen, Stau oder Stop-and-Go-Verkehr. Ein gutes Gegenmittel sind Fahrerassistenzsysteme wie der Abstandsregler und der Notbremsassistent. Sie unterstützen den Fahrer im größten Berufsverkehr und sorgen dafür, dass er entspannt ans Ziel kommt.

Neben Staus und zähfließendem Verkehr empfinden Autofahrer vor allem das Durchfahren enger Baustellenbereiche sowie verkehrsreiche Straßen als anstrengend. In diesen Situationen sind sie am meisten gefordert, müssen mehrere Fahrzeuge gleichzeitig im Auge behalten, Gefahrensituationen antizipieren und entsprechend reagieren. Ein Stau stellt demgegenüber eine weniger fordernde Situation dar, aber das ständige Anfahren und Anhalten ist auf Dauer zermürbend und körperlich anstrengend. Das Resultat, wenn Aufmerksamkeit und Konzentration schwinden, sind häufig Auffahrunfälle: 44 Prozent der in der Studie befragten deutschen Autofahrer haben bereits einen solchen erlebt.

Entspannt mit Abstandsregler

Fahrerassistenzsysteme sind eine Lösung für die angesichts der Verkehrssituation zunehmend anspruchsvoller werdende Aufgabe, ein Fahrzeug zu steuern. Bei starkem und stockendem Verkehr oder Stau bieten Abstandsregler Unterstützung. Der Abstandsregler misst mithilfe von Sensoren den Abstand zum Vordermann und korrigiert die Geschwindigkeit, wenn er unter eine bestimmte Mindestmarke fällt. Moderne Abstandsregler sind zudem mit einer Zusatzfunktion ausgestattet, die den Wagen bis zum Stillstand bremst und ihn dann auch wieder anfahren lässt.

Der Notbremsassistent hingegen greift in akuten Gefahrensituationen ein. Im Ernstfall reagieren Autofahrer oftmals zu spät, um ihren Wagen noch zum Stehen zu bringen und bremsen auch nicht stark genug. Untersuchungen von Auffahrunfällen zeigen, dass das auf ca. 50 Prozent der Fälle zutrifft. Der Notbremsassistent berechnet genau, wie stark gebremst werden muss und erhöht entsprechend den Druck auf das Bremspedal. Selbst wenn eine Kollision nicht mehr vermieden werden kann, bremst er so stark wie es noch möglich ist, um den Schaden zu minimieren und die Insassen zu schützen. Wenn es auf der Straße also hoch hergeht, ist der Notbremsassistent tatsächlich der „beste beifahrer“, das zweite Augenpaar, das die Gefahren bemerkt, die man selbst übersieht.

Die Kampagne „bester beifahrer“ des DVR und seiner Partner setzt sich für mehr Sicherheit auf den Straßen durch den Einsatz von FAS ein. Einen Überblick bietet die Informationsplattform: www.bester-beifahrer.de.

(ID:44981562)