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Entwicklung eines Fahrsimulators

| Redakteur: Marion Fuchs

Toyota fördert die Weiterentwicklung des automatisierten Fahrens.
Toyota fördert die Weiterentwicklung des automatisierten Fahrens. (Bild: Toyota)

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Toyota fördert den offenen Technologie-Austausch: Das Toyota Research Institute (TRI) unterstützt mit 100.000 US-Dollar die Entwicklung eines Open-Source-Fahrsimulators. Dieser sogenannte CARLA (Car Learning to Act) wird auf der Software-Plattform Github vom Computer Vision Center (CVC) an der Autonomen Universität Barcelona entwickelt und dient dem Test automatisierter Fahrsysteme für den urbanen Raum.

Mit dem Fahrsimulator, der als Open-Source-Projekt entwickelt wird, soll das stabile Funktionieren automatisierter Fahrzeuge in unzähligen Verkehrssituationen sichergestellt werden, die sich nicht immer unter realen Bedingungen im Straßenverkehr testen lassen. CARLA bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Testbedingungen und lässt sich auf einfache Weise auf spezielle Projekterfordernisse auslegen und erweitern.

Mit dem finanziellen Beitrag von Toyota will das für CARLA verantwortliche Team die Zahl der Entwickler erhöhen und die Fähigkeiten des Simulators verbessern. „Wir wollen mit CARLA die Forschung am automatisierten Fahren demokratisieren und die künstliche Intelligenz, die hinterm Steuer sitzt, über die Grenzen der realen Welt hinaus trainieren und testen“, sagt Dr. Antonio López, am CVC für das Projekt verantwortlich. „Dies gelingt durch die gemeinsame Arbeit der CARLA Ingenieure mit Künstlern und Wissenschaftlern. Natürlich müssen wir noch viel Arbeit investieren, um das System zu voller Reife zu bringen, und deshalb ist die Unterstützung durch Toyota so wertvoll.“

Mit CARLA unterstützt das TRI erneut eine Open-Source-Plattform. „Technologische Fortschritte und Wachstum erreichen wir durch Zusammenarbeit“, erläutert Vangelis Kokkevis, Direktor für Fahrsimulation am TRI. „Wir fördern die Entwicklung einer gemeinsamen offenen Simulationsplattform, um künftig Informationen, Codes und Daten mit unseren Partnern aus Wissenschaft und Industrie besser austauschen zu können.“

Zuvor hat das TRI in zwei aufeinanderfolgenden Jahren beträchtliche Beiträge an die Open Source Robotics Foundation geleistet, die der globalen Robotik-Gemeinschaft Zugang zu offener Software und Entwicklungs-Tools gewährt. Das TRI ist nach Firmenangaben auch Spender für Drake, einen offenen C++-Werkzeugkasten des Forschungslabors für Informatik und künstliche Intelligenz am Massachusetts Institute of Technology.

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