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Erster Crashtest erfolgreich

| Redakteur: Marion Fuchs

Polestar hat den ersten von mehreren Crashtests erfolgreich absolviert.
Polestar hat den ersten von mehreren Crashtests erfolgreich absolviert. (Bild: Volvo)

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Polestar hat den ersten von mehreren Crashtests im Volvo Cars Safety Centre in Göteborg erfolgreich absolviert: Die Volvo Car Group hat erstmals die Festigkeit einer karbonfaser-verstärkten Polymer-Karosserie in einer realen Unfallsituation untersucht und bewertet. Die Tests sind ein wichtiger Bestandteil der Entwicklungsphase des Polestar 1 – dem ersten Modell und 2+2-sitzigen Hochleistungs-Coupé der elektrischen Performance-Marke.

Im Gegensatz zu einer Stahlkarosserie, bei der sich die Knautschzonen verformen und so die einwirkenden Kräfte reduzieren, baut Karbonfaser solche Energie durch Rissbildung und Zersplitterung ab. Im Zuge des Crashtests wurde darauf geachtet, wie genau die Karbonfaser-Karosserie auf die extremen Kräfte während des Aufpralls reagiert. Die Ingenieure konzentrierten sich außerdem auf die darunterliegende Stahlstruktur und die stärkende Karbonfaser-„Libelle“ sowie deren Verarbeitung der Kräfte. Das libellenförmige Bauteil verbessert nach Firmenangaben die Torsionssteifigkeit zwischen der Mitte des Unterbodens und dem Heck – einem der kritischsten Punkte in der Karosseriestruktur.

Beim Crashtest wurde ein Verifikationsprototyp des Polestar 1, der im Zuge der ersten Bauserie entstand, eingesetzt. Die meiste Energie absorbierte dabei die Crashstruktur des Fahrzeugs, während die Karbonfaser-Karosserieteile die verbleibenden Kräfte reduzierten. Die Karosseriestruktur blieb starr und wies nach dem Crash keinerlei Anzeichen von Verformung oder Fehlausrichtung auf.

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