ZDK-Automobildialog Fahrzeugdaten für den Aftermarket

Autor / Redakteur: Nick Luhmann / Doris Pfaff

Um eigene Geschäftsmodelle bezüglich Wartung, Service, Inspektion und Reparatur moderner Autos realisieren zu können, benötigen die Marktteilnehmer des Aftermarkets einen Zugang zu den Fahrzeugdaten. Hier ist insbesondere die europäische Gesetzgebung gefordert. Den aktuellen Stand der Dinge erörtern Experten beim kommenden Berliner Automobildialog des ZDK.

Firmen zum Thema

Fahrzeuge erzeugen heute unendlich viele Daten. Wem sie gehören, und wer sie nutzen darf, darüber herrscht Uneinigkeit.
Fahrzeuge erzeugen heute unendlich viele Daten. Wem sie gehören, und wer sie nutzen darf, darüber herrscht Uneinigkeit.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Der 14. Automobildialog findet am Mittwoch, 2. Dezember, von 10 bis 11:30 Uhr erstmals virtuell statt. Experten widmen sich dann dem Thema „Der automobile Aftermarket braucht den Zugang zu Fahrzeugdaten“ und stellen den aktuellen Stand der Diskussionen in Brüssel und Berlin vor.

Die Webkonferenz findet unter der Leitung von Christoph Konrad und Alex Jan Erdmann im ZDK-Hauptstadtbüro statt, zu der sich Interessierte dazuschalten können. Ismail Ertug, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der S&D-Fraktion im Europäischen Parlament und Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr, berichtet über den aktuellen Stand der Gesetzgebung.

Dem Thema „Die Rolle der Versicherer als Mobilitätsdienstleister – Datenzugang muss wettbewerbsneutral sein“ nimmt Tibor Pataki vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in den Blick. Die Anforderungen des Handwerks an eine faire Datenökonomie beleuchtet Alexander Barthel vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).

Online-Anmeldungen zum 14. Automobildialog sind bis zum 30. November möglich. Anschließend werden die Zugangsdaten bereitgestellt.

(ID:47013396)