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Ferrari-Börsengang steht bevor

| Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Christopher Kampfmann

Die Fiat-Tochter Ferrari soll noch in diesem Jahr an die Börse. Presseberichten zufolge sind die Vorbereitungen inzwischen so gut wie abgeschlossen.

(Foto: Ferrari)

Die Anzeichen verdichten sich, dass der Fiat-Chrysler-Konzern die Sportwagenschmiede Ferrari an die Börse bringt. Konzernchef Sergio Marchionne wird in US-Medien mit der Aussage zitiert, der Hersteller sei nur noch Tage entfernt, den offiziellen Verkaufsprospekt zum Börsengang fertigzustellen.

Marchionne hatte den Ferrari-Börsengang bereits im Vorjahr angekündigt und den Vollzug bis Ende dieses Jahres in Aussicht gestellt. Am Freitag konkretisierte er laut der „Detroit Free Press“ erstmals den Zeitplan für den Börsengang. Nach den bisher bekannten Plänen sollen 10 Prozent der Ferrari-Anteile in den freien Handel kommen und 80 Prozent den bisherigen FCA-Anteilseignern angeboten werden. Die restlichen 10 Prozent gehören Piero Lardi Ferrari, einem Sohn des Firmengründers.

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„Bloomberg News“ zufolge taxiert Marchionne den Börsenwert der Sportwagen-Tochter auf elf Milliarden US-Dollar. Die Einnahmen aus dem Börsengang sollen in ein gut 60 Milliarden Dollar schweres Investitionsprogramm fließen, mit dem Marchionne die FCA-Marken fit machen will für den Wettbewerb – beispielsweise Alfa Romeo. Bereits am Donnerstag hatte Marchionne erklärt, Ferrari werde auch weiterhin im italienischen Maranello Italien produzieren und Steuern bezahlen.

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