Forum Fahrzeugbau Für Nutz- & Sonderfahrzeugprofis

Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Der Bedarf an kundenspezifischen Individuallösungen im Fahrzeugbau bleibt ungebrochen. Gleichzeitig drohen wegen der steigenden Emissionsbelastungen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. Das Forum Fahrzeugbau Ende Oktober in Würzburg behandelt die brisanten Themen.

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Vielfalt ist gefragt im individuellen Fahrzeugbau. Die Ansprüche der Kunden an Nutzlast und Fahrzeuggewicht steigen beständig. Für jedes Transportproblem erwarten sie ein spezielles Konzept. Neben Standard-Bausätzen werden deshalb auch immer mehr individuell konfigurierte Kofferbausätze für ganz unterschiedliche Einsatzwünsche geordert. Möglich macht dies ein flexibles Produktionssystem nach dem Baukastenprinzip, denn Individualität ist schon immer ein Erfolgsfaktor im Fahrzeug- und Karosseriebau. Der Sonderbau bei Titgemeyer gehört traditionell zu den großen Stärken des Unternehmens. Während des Forums Fahrzeugbau wird das Osnabrücker Unternehmen eine neue Entwicklung vorstellen.

Hochkarätige Vorträge

Die Fachzeitschrift »Fahrzeug+Karosserie« führt das Forum Fahrzeugbau am 30. Oktober 2018 in enger Zusammenarbeit mit dem Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik erstmals im Würzburger Vogel Convention Center durch. Unterstützt wird die Veranstaltung von den beiden Sponsoren Dekra und Titgemeyer. Zudem erwartet die Besucher eine Fachausstellung. Neben dem Sonderbau und der WLTP-Gesetzgebung steht die Elektromobilität in der Nutzfahrzeugbranche auf dem Programm. Globale Trends lassen den innerstädtischen Lieferverkehr stark wachsen. Gleichzeitig drohen wegen der steigenden Emissionsbelastungen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. Damit stehen die klassischen kommerziellen Betreiber von Dieselfahrzeugen, wie Kurier-, Express- und Paketdienste, kommunale Dienstleister und Handwerksbetriebe vor einem Dilemma: Zum einen bieten die großen OEMs bisher kaum emissionsarme Fahrzeuge im 7,5- und 26-Tonnen-Bereich. Zum anderen nutzen Kommunen Fahrzeuge mit zum Teil aufwendigen und kostspieligen Sonderaufbauten, die noch lange nicht abgeschrieben sind. Markus Schell, geschäftsführender Gesellschafter der BPW Bergische Achsen KG, zeigt auf, wie Fahrzeugbauer diese Modelle elektrifizieren und ihnen ein für Umwelt und Budget nachhaltiges zweites Leben verschaffen können.

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