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Fahrerassistenzsysteme Funktionsprüfung im Fokus

| Redakteur: Marion Fuchs

Die Stuttgarter Sachverständigenorganisation und die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden entwickeln gemeinsam ein Testgerät zur Prüfung von Fahrerassistenzsystemen und automatisiertem Fahren.

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Ein Notbremsassistent überwacht permanent den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und leitet im Fall des Falles eine Notbremsung ein.
Ein Notbremsassistent überwacht permanent den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und leitet im Fall des Falles eine Notbremsung ein.
(Bild: Bosch)

Unter dem Namen "Entwicklung eines Messsystems für die Bewertung und Prüfung von Fahrerassistenzsystemen und automatisierten Fahrfunktionen (PrüFaF)" ist zum Jahresbeginn 2019 ein gemeinsames zweijähriges Entwicklungsprojekt der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung und dem Lehrstuhl für Kfz-Mechatronik der Hochschule für Technik und Wirtschaft ( HTW) Dresden an den Start gegangen. Im Rahmen der WIPANO-Bundesförderung erfolgt die Prototypenerstellung auf Basis der deutschen Patentanmeldung "Testgerät für ein Fahrerassistenzsystem und Verfahren zur Durchführung einer Funktionsprüfung eines Fahrerassistenzsystems" (Patent-Nummer: DE 10 2016 100 156 A1).

Nachdem mit einer durch die FSD unterstützten Masterarbeit die grundlegende Funktionsweise nachgewiesen wurde, soll nun ein einsatzfähiger Prototyp insbesondere für die Homologation entwickelt werden. Die größte Herausforderung stellt dabei die Vielfalt der zu prüfenden Fahrzeuge dar. Anhand ausgewählter Fahrzeugmodelle wird ein neuartiges Verfahren konzipiert, das durch automatisierte Auswerteverfahren und eine generische Datenbank eine effektive Ermittlung und Verteilung der notwendigen fahrzeugspezifischen Informationen ermöglichen wird. Der funktionsfähige Prototyp wird im späteren Projektverlauf in geeigneten GTÜ-Prüfstellen auf seine Einsatzfähigkeit hin getestet.

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