DVW Gedenktag für Straßenverkehrsopfer

Redakteur: Marion Fuchs

Am Weltgedenktag für die Straßenverkehrsopfer erinnerte die Bürgerinitiative für mehr Sicherheit im Straßenverkehr allen Verkehrstoten.

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Am 19. November, dem Weltgedenktag der Straßenverkehrsopfer, erinnerte die Deutsche Verkehrswacht an die vielen Menschen, die im Straßenverkehr ums Leben kamen.
Am 19. November, dem Weltgedenktag der Straßenverkehrsopfer, erinnerte die Deutsche Verkehrswacht an die vielen Menschen, die im Straßenverkehr ums Leben kamen.
(Bild: Kara/stock.adobe.com)

Zum „Weltgedenktag für die Straßenverkehrsopfer“ am Sonntag, den 19. November 2017, erinnerte auch die Deutsche Verkehrswacht (DVW) an alle Menschen, die auf der Straße ihr Leben lassen mussten. Sie wies darauf hin, dass Verkehrssicherheit nicht nur ein nationales Thema ist. Laut einem aktuellen Bericht der OECD sterben jedes Jahr weltweit ungefähr 1,3 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen, geschätzte 50 Millionen werden schwer verletzt. Mehr als 90 Prozent der Verkehrstoten kommen aus Ländern mit geringen und mittleren Einkommensstrukturen, obwohl dort nur etwa die Hälfte der registrierten Fahrzeuge der ganzen Welt fahren.

2016 Negativrekord in Deutschland

In 2016 kamen in Deutschland 3.206 Menschen im Straßenverkehr ums Leben; das war für die Bundesrepublik ein historisches Tief bei den Verkehrstoten. Für 2017 ist eine ähnliche Bilanz zu erwarten. Mit weniger als zehn Verkehrstoten pro 100.00 Einwohner gehört Deutschland neben anderen wohlhabenden Industrienationen zur Gruppe der Länder mit der höchsten Verkehrssicherheit. Von den ärmeren Ländern zählt niemand zu dieser Gruppe. Das geht aus dem diesjährigen Verkehrssicherheitsbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Oftmals mangelt es an der Qualität der Infrastruktur, der Technik und der Rechtssituation. Aber auch das individuelle Verkehrsverhalten ist ausschlaggebend. Im Bericht wird ebenfalls deutlich, dass sich die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen weltweit wieder leicht erhöht. Besonders bei den schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und Fußgänger steigt die Zahl der Getöteten.

Prof. Kurt Bodewig, Präsident der DVW und Bundesminister a.D.: „Der Weltgedenktag für die Straßenverkehrsopfer steht symbolisch dafür, dass Sicherheit im Straßenverkehr keine Selbstverständlichkeit ist, aber sie darf auch nicht vom Einkommen abhängen. Jeder Mensch hat Anspruch auf Sicherheit und körperliche Unversehrtheit im Straßenverkehr.“

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