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ZKF Geeignete Auszubildende finden

| Redakteur: Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

ZKF-Mitgliedsbetriebe haben zunehmend Probleme, geeignete Auszubildende für das Handwerk zu finden. Um die „richtigen Azubis“ anzusprechen, müssen Betriebe sich aktiv in die Suche einbringen, rät der Verband

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Bei Fahrzeugen mit noch laufenden Gewährleistungen oder Garantien muss die Werkstatt darauf achten, dass durch die von ihr durchgeführte Reparatur die Garantie- und Gewährleistungsrechte des Kunden nicht gefährdet sind oder gar erlöschen.
Bei Fahrzeugen mit noch laufenden Gewährleistungen oder Garantien muss die Werkstatt darauf achten, dass durch die von ihr durchgeführte Reparatur die Garantie- und Gewährleistungsrechte des Kunden nicht gefährdet sind oder gar erlöschen.
(Foto: Wenz)

Im Jahr 2016 haben laut dem statistischen Bundesamt insgesamt 509.997 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Laut Statistischem Bundesamt waren das 1,3 Prozent weniger als noch 2015. Die meisten jungen Frauen hierzulande unterschrieben für eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement, die jungen Männer für eine Lehre als Kraftfahrzeugmechatroniker. Damit bleiben die beliebtesten Ausbildungsberufe unverändert. Auf dem zweiten Platz liegt bei beiden Geschlechtern Kauffrau/-mann für Einzelhandel.

Die Zahlen des statistischen Bundesamtes unterstreichen die ZKF-Behauptung, dass die Mitgliedsbetriebe zunehmend Probleme haben, Jugendliche für das Handwerk des Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikers zu begeistern. Der Verband gibt folgende Tipps, um die richtigen Azubis anzusprechen:

  • Verlinken Sie Ihre Firmenhomepage zur ZKF-Werbekampagne „WE WANT YOU!“ www.wewantyou.de. Hier haben Jugendliche die Möglichkeit, mit Ihnen als ZKF-Betrieb in der Region Kontakt aufzunehmen. Wenn Jugendliche Sie über diese Plattform ansprechen, haben Sie alle Möglichkeiten, darauf zu reagieren. Im Mittelpunkt der Werbekampagne steht ein fünf Minuten langer Video-Clip zu unserem Beruf. Zum Anschauen des Video-Clips klicken Sie bitte >hier<.
  • Nutzen Sie regionale Veranstaltungen wie z. B. Berufsmessen, Tage der Offenen Tür in Schulen oder Aktivitäten der Innung. Hier können Sie sich mit Ihrem Betrieb, ggf. zusammen mit Kollegenbetrieben, einer großen Mehrheit präsentieren und Kontakte knüpfen. Unterstützende Werbematerialien aus der ZKF-Werbekampagne „WE WANT YOU!“ finden Sie unter www.zkf.de.
  • Ihre eigene Firmenhomepage sollte stets aktuell sein. Interessierte können sich so einen guten Eindruck vom Team und dem Betriebsklima machen. Positiv erscheinen auch kleine Berichte von bereits vorhandenen Azubis oder Praktikanten, die veröffentlicht werden. Das regt das Interesse der jungen Leute an. Eine Rubrik „Karriere oder Stellenangebote“ sollten Sie auf Ihrer Firmenhomepage mit einbauen. Hierzu bietet der ZKF seinen Mitgliedsbetrieben bei der Umsetzung der perfekten Homepage über die Firma INNOMEGA Hilfestellung.
  • Nutzen Sie auch die Job- und Azubibörse auf www.zkf.de. Hier besteht für alle ZKF-Mitgliedsbetriebe die kostenlose Möglichkeit, Stellenangebote für Fachkräfte und Auszubildende einzustellen.

Eine gute Gelegenheit, sich bei jungen Menschen zu präsentieren, sind die sozialen Medien wie z. B. Facebook, Youtube, Instagram. Bei Instagram werden zwar keine Stellenanzeigen gepostet, dafür Bilder von Ihrem Betrieb. Über Instagram werden Sie keine Bewerbungen erhalten, die Instagram-Nutzer können Sie aber kontaktieren. Verschiedene Marken und Firmen nutzen Instragram als Werbeplattform.

Innerhalb der ZDH-Kampagne „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan“ gibt es die App „Lehrstellen-Radar“. Hier können Betriebe offene Lehrstellen veröffentlichen. Junge Menschen finden dort mit wenigen Klicks eine passende Lehrstelle. Interessierte Betriebe können die kostenfreie Eintragung im Lehrstellen-Radar über die regional zuständige Handwerkskammer in Auftrag geben.

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