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Kögel Generationswechsel für Pritschenfahrzeuge Kögel führt für all seine Pritschenfahrzeuge einen Wechsel auf eine neue Modellgeneration durch. Neben Neuerungen an Außenrahmen und Aufbauten soll auch auch eine individuellere Gestaltung möglich sein.

| Autor/ Redakteur: Holger Schweitzer / Dr. Holger Schweitzer

Kögel führt für all seine Pritschenfahrzeuge einen Wechsel auf eine neue Modellgeneration durch. Neben Neuerungen an Außenrahmen und Aufbauten soll auch auch eine individuellere Gestaltung möglich sein.

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Updates bei Rahmen und Aufbau zeichnen den Wechsel auf die Novum-Generation der Pritschenfahrzeuge aus.
Updates bei Rahmen und Aufbau zeichnen den Wechsel auf die Novum-Generation der Pritschenfahrzeuge aus.
(Bild: Kögel)

Der Trailerhersteller Kögel vollzieht einen Generationswechsel bei den Pritschenfahrzeugen. Die Merkmale der kommenden Novum-Generation sind neben neuen Außenrahmen und Aufbauten auch ein modulares Baukastensystem. Mit neuen Modulen, Baugruppen und Bauteilen soll die individuelle Gestaltung der Trailer erleichtert werden.

Bereits erhältlich ist das neue System für das Modell Light-Plus. Nun sollen nach und nach alle Varianten des Cargo, Mega und Light folgen. Laut Hersteller sollen der Cargo-Coil und Cargo-Coil-Rail ab März in der Novum-Ausführung zu kaufen sein. Weitere Varianten seien dann ab der Messe IAA Nutzfahrzeuge in Hannover im September 2018 erhältlich.

Optimierter Rahmen

Der Rahmen der Novum-Generation basiert auf dem von vorherigen Fahrzeugen bekannten geschweißten System mit durchgesteckten Querträgern. Für höhere Stabilität soll einerseits ein neues, schmaleres und stärkeres Abschlussblech am Heck sorgen. Zusätzlich gibt es eine neue Luft- und Lichtkonsole an der Vorderwand, die die Kräfte über den Längsträger in den Rahmen einleitet.

Das neue Außenrahmenprofil erleichtert die Erreichbarkeit der Vario-Fix-Zurrpunkte. Das Ladegut kann so bei geschlossener Plane und mit den optional verfügbaren Bordwänden verzurrt werden. Neu sind auch die seitlichen Griff-Haken an den 13 Paar Zurrbügel, die zur Serienausstattung gehören. Sie sollen ein einfacheres Handling ermöglichen und verfügen über eine Zugkraft von 2.500 beziehungsweise 4.000 Kilogramm.

Als Korrosionsschutz sind die Novum-Fahrzeugrahmen mit Nano-Ceramic-Technologie, KTL-Beschichtung und anschließender UV-Lackierung versehen.

Updates bei den Aufbauten

Einige Komponenten der Aufbauten sind laut Kögel in der Basisausstattung aus Aluminium gefertigt. Hierzu gehören die Vorderwand inklusive der vorderen Volumeneckrungen, die Eckrungen hinten sowie die Rückwandportaltür.

Die Entwickler haben zudem die Eckrungen mit und ohne Hubdach vereinheitlicht. Vor allem in Verbindung mit Hubdach würde so nicht nur Gewicht gespart, sondern zudem das seitliche Beladen von Paletten an der Vorderwand vereinfacht. Des Weiteren sind alle Fahrzeuge der Novum-Generation mit gleich großen Bordwandfeldern ausgestattet, wodurch es keine unterschiedlich lange Einstecklatte mehr gibt.

Für die Zulassung wichtig: Die neue Trailergeneration hat laut Kögel das Ladungssicherungszertifikat DIN EN 12642 Code XL.

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