Lackversiegelung Glänzende Aussichten

Autor / Redakteur: Thomas Nuber / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Sieht gut aus, schützt vor Rost und wirkt bei einem Weiterverkauf des Fahrzeugs wertig: Es gibt viele Gründe, die für eine Versiegelung der Lackoberfläche sprechen.

Eine Lackversiegelung wertet auf und schützt den Originallack.
Eine Lackversiegelung wertet auf und schützt den Originallack.
(Bild: Thomas Nuber)

Lack ist eine empfindliche Angelegenheit. Die UV-Strahlung setzt der schönen Oberfläche zu, ebenso Staub und ganz viel Natur, darunter aggressive Dinge wie Vogelkot, klebrige wie der sogenannte Honigtau, der im Frühling von den Linden tropft, oder Insektenleichen. Sogar Regenwasser kann Schäden unter der Haut anrichten, wenn es nicht abperlen kann, sondern flächig auf dem Lack verbleibt. Beim Fahren kommen hochspritzende Steinchen, schmierige Komponenten wie Bremsenabrieb und gut haftende Substanzen wie Asphaltabrieb hinzu.

Ja, man kann sein Fahrzeug von Zeit zu Zeit gut reinigen und aufpolieren. Das ist aufwendig – und: Ein polierter Lack verhält sich anschließend exakt genauso wie vorher. Er ist zwar wieder schön, aber bleibt empfindlich. Eine Versiegelung hingegen erhält die Schutzhaut des Fahrzeugs langfristig. Steht das gute Stück eines Tages zum Wiederverkauf, lässt ein polierter Lack das Fahrzeug zudem neuwertiger erscheinen und steigert damit den Sachwert. Für die Freunde des Mattlacks bietet der Versiegelungsmarkt derzeit allerdings noch nichts Passendes.