TÜV Süd

Grundlagenforschung zum autonomen Fahren

| Redakteur: Marion Fuchs

Der TÜV Süd strebt in einer Kooperation die Validierung der Simulation für die Fahrzeugzulassusng an.
Der TÜV Süd strebt in einer Kooperation die Validierung der Simulation für die Fahrzeugzulassusng an. (Bild: Tüv Süd)

Wegen der immens hohen Zahl zu testender Fahrsituationen spielt zukünftig Simulation eine zentrale Rolle bei der Homologation automatisierter Fahrzeuge. Zur Validierung der Simulation als Methode für die Fahrzeugzulassung starten TÜV Süd, der US-amerikanische Chip-Hersteller NVIDIA Corporation und der Entwickler von Antriebssystemen AVL GmbH aus Österreich nun eine weitreichende Kooperation. Das Ziel ist, Sicherheitsanforderungen, kritische Fahrszenarien sowie die notwendigen Bewertungskriterien zu definieren und die Simulation als Prüfwerkzeug zu etablieren.

Eine Brücke zwischen realen Fahrversuchen und virtuellen Situationen schlagen die Experten mit dem AVL DRIVINGCUBE™. Auf dem von AVL entwickelten Prüfstand können die automatisierten Fahrfunktionen in einem realen Fahrzeug geprüft werden.

Die Definition der Sicherheitsanforderungen, exemplarisch kritischer Fahrszenarien sowie die notwendigen Bewertungskriterien ist die Hauptaufgabe von TÜV Süd. Zusätzlich verantwortet TÜV Süd die Bewertung, ob die eingesetzten Prüfmittel wie Simulation oder Prüfstand vertrauenswürdig sind.

Die virtuelle Welt kommt von NVIDIA. Das kalifornische Unternehmen für KI-Computing liefert die Hard- und Software für das automatisierte Fahren und stellt seine Plattform DRIVE Constellation sowie seine Software Drive Sim zur Verfügung.

TÜV Süd begleitet die Entwicklung hochautomatisierten Fahrens als Sicherheitspartner. Die Experten arbeiten beispielsweise im Projekt PEGASUS des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gemeinsam mit 16 Partnern aus Industrie und Wissenschaft an der Formulierung von Anforderungen, die an Methoden und Werkzeuge für die Absicherung von hochautomatisierten Fahrfunktionen gestellt werden müssen. Als Teil des Sonderausschusses „Fahrerassistenzsysteme“ des Bundesverkehrsministeriums gestalten TÜV Süd- Fachleute die Überarbeitung entsprechender Normen mit. Zentrale Schlagworte im Zusammenhang mit dem autonomen Fahren sind die Funktionale Sicherheit, Cyber Security und ganz generell der Umgang mit sensiblen Daten. Auch auf diesen Feldern verfügt TÜV Süd über die Expertise und treibt als Partner in den verschiedensten Projekten die Forschung voran. Etwa bei der Entwicklung eines „TÜV“ für Algorithmen – gemeinsam mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI).

www.tuev-sued.de

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