GTÜ: Leichter Rückgang der HU-Mängel

Licht ist nach wie vor das Sorgenkind

| Autor: Steffen Dominsky

GTÜ-Geschäftsführer Robert Köstler
GTÜ-Geschäftsführer Robert Köstler (Bild: Dominsky)

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Seit 20 Jahren ist die Gesellschaft für Technische Überwachung, kurz GTÜ, am Markt und ist dabei stetig auf Wachstumskurs. Und das sowohl in Bezug auf die Anzahl der GTÜ-Sachverständigen – mittlerweile fast 2.500 – als auch die Zahl der Fahrzeuguntersuchungen, die die Partner im Namen der Gesellschaft durchführen. Insgesamt 7,4 Millionen, davon 4,4 Millionen Hauptuntersuchungen, werden es voraussichtlich in diesem Jahr sein.

Trotz eines leicht schrumpfenden HU-Gesamtmarkts bauen die Stuttgarter ihren Marktanteil somit auf 16 Prozent aus. Dieses positive Ergebnis verkündete der neue GTÜ-Geschäftsführer Robert Köstler zum Auftakt der Automechanika in Frankfurt.

Positiv, wenn auch nur im geringen Maß, ist auch die Entwicklung in Sachen Verkehrssicherheit. „Weniger Mängel bei der Hauptuntersuchung“ lautet das Ergebnis im technischen Bereich. So wuchs im ersten Halbjahr 2016 der Anteil der Fahrzeuge ohne Mängel von 60,2 auf 61,3 Prozent, während der Anteil derer mit Beanstandungen von 17,8 (geringe Mängel) auf 17,5 Prozent beziehungsweise von 22 auf 21,2 Prozent (erhebliche Mängel) sank.

Negative Spitzenreiter bei den Mängeln sind dabei nach wie vor „Elektrik“ und „Beleuchtung“. Gut ein Viertel aller Beanstandungen entfielen auf dieses Segment. Am häufigsten hatten die GTÜ-Prüfer hier ein falsch eingestelltes Abblendlicht zu beanstanden. „Autofahrer sollten deshalb unbedingt die Lichtwochen im Oktober nutzen“, lautet daher der Appell der Überwachungsorganisation.

Ein Faktor für die nur leicht sinkenden Mängel dürfte das steigende Durchschnittsalter der deutschen Fahrzeugflotte sein. Im Schnitt ist jedes der 45,1 Millionen in Deutschland zugelassenen Pkw nimmt derzeit 9,2 Jahre alt. Der Gesamtzustand älterer Fahrzeuge sei dabei häufig sehr schlecht, berichtet die GTÜ.

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