Deb Stoko Hautschutz? Aber selbstverständlich!

Redakteur: Marion Fuchs

Der Krefelder Hautschutzexperte hat bei Spies Hecker ein ganzheitliches Hautschutzprogramm für die Mitarbeiter etabliert. Beide Unternehmen sehen Hautschutz als Zukunftsinvestition.

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Spies Hecker achtet bei seinen Mitarbeitern auf Hautschutz und -pflege.
Spies Hecker achtet bei seinen Mitarbeitern auf Hautschutz und -pflege.
(Bild: Deb Stoko)

Der berufliche Hautschutz genießt in zahlreichen Unternehmen immer noch nicht den Stellenwert, der ihm zusteht, trotz zahlreicher Aufklärungskampagnen und Veranstaltungen. Gerade in typischen Männerberufen gelten raue, verschmutzte Hände immer noch als ein gewisses Markenzeichen. Verhängnisvoll, denn die Zahlen der Verdachtsanzeigen für berufsbedingte Hauterkrankungen gehen eben nicht zurück, sondern bleiben auf konstant hohem Niveau.

Ungepflegte Haut macht krank

Wessen Haut bei der Arbeit regelmäßiger Belastung ausgesetzt ist, tut gut daran, sie zu schützen und zu pflegen. Ein sehr wichtiges Thema bei der Arbeit mit Lacken und Farben ist neben dem Hautschutz vor allem die Handreinigung – oft kommt man mit normaler Seife diesen Verschmutzungen nicht bei. Doch scharfe oder harte Reibemittel, z. B. Sand oder steife Bürsten, sowie falsche Reiniger verletzen die Haut oder machen sie durchlässig für Schadstoffe. Die Haut benötigt dann.etwa vier bis sechs Wochen, um sich zu regenerieren, vorausgesetzt, sie wird in dieser Zeit nicht weiter mit Schadstoffen belastet – im Arbeitsalltag meistens nicht umsetzbar. Eine anfänglich nur kleine Reizung weitet sich dann schnell zu einer chronischen Beschwerde aus – der erste Schritt hin zur Berufsunfähigkeit.

An geeigneten Hautschutzmitteln mangelt es nicht, aber es hapert oft an der Integration dieser Mittel in den Arbeitstag: Unternehmen wissen weder, was ein Hautschutzprogramm beinhalten sollte, noch wie man ein solches umsetzt. Oft sind es auch die Angestellten selbst, die zu fahrlässig mit ihrer Gesundheit umgehen, nicht zuletzt aus Zeitmangel. Aber selbst wenn auf beiden Seiten die grundsätzliche Bereitschaft zur Veränderung besteht, gibt es noch etliche Hürden zu nehmen: Welchen Bedarf gibt es eigentlich im eigenen Betrieb? Welche Produkte sind sinnvoll? Wie stellt man sicher, dass sie verwendet werden? Wie misst man den Erfolg?

Hautschutzplan installiert

Bei Spies Hecker hat man sich mit Deb Stoko Fachwissen für beruflichen Hautschutz ins Haus geholt und mit dem Anbieter einen explizit auf den Beruf des Lackierers abgestimmten Hautschutzplan installiert. Voraussetzung für funktionierenden Hautschutz ist die einfache Anwendung. Die Maßnahmen müssen einfach zu verstehen und leicht in den Arbeitsalltag zu integrieren sein. Den Schritten „Schutz“, „Reinigung“ und „Pflege“ werden daher ganz bestimmte Zeitpunkte oder Arbeitssituationen zugeordnet, sodass sie „in Fleisch und Blut“ übergehen können. Die Experten von Deb Stoko helfen dabei, die optimalen Plätze für die Spender zu finden, um Arbeitsabläufe nicht zu unterbrechen. Mithilfe regelmäßiger Hautmessungen lassen sich dann später Erfolge, aber auch weiterer Optimierungsbedarf verlässlich darstellen.

Das passende Produkt finden

Zurück zu Spies Hecker und den Händen seiner Mitarbeiter: Die Vorbereitung auf eine effiziente und schonende Reinigung beginnt morgens mit dem Auftragen einer geeigneten Schutzcreme. Travabon Classic lässt Schmutzpartikel erst gar nicht in die Haut eindringen, was die Reinigung erheblich vereinfacht. Der Effekt wird regelmäßig in den sogenannten Deb Stoko Akademien vorgeführt: Freiwilligen wird dort nach Auftragen der Hautschutzcreme Travabon Classic Lack auf die Hände gegeben. Nach zwei Minuten reiche eine geringe Menge Wasser zur rückstandslosen Handreinigung, so die Erfahrungen des Pflegemittelanbieters.

Auf verschiedene Arbeitsstoffe abgestimmte Produkte entfernen nach Firmenangaben alles von der leichten bis zur hartnäckigen Verschmutzung, ohne dabei die Haut zu belasten. So sei nur eine geringe Menge Kresto Special Ultra nötig, um Farben und sogar nicht wasserbasierte Lacke abzuwaschen. Verwendet wird das natürliche Reibemittel Astopon, das aus Walnussschalenmehl gewonnen wird. Es schädigt die Haut nicht, verstopft keine Abflussrohre und ist darüber hinaus vollständig biologisch abbaubar. Fast alle Produkte sind silikonfrei und damit auch in der Automobilindustrie gefahrlos einsetzbar.

Neben Schutz und Reinigung bildet die Pflege den „Abschluss“ des Hautschutzprogramms von Deb Stoko. Zum Ende ihres Arbeitstags verwenden die Mitarbeiter der Spies Hecker GmbH Stokolan Pflegeprodukte. Diese sollen die Haut beruhigen,wichtige, verloren gegangene Feuchtigkeit zuführen und ihre Regeneration fördern.

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