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Identica-Lackierer demnächst mit Mechanikwerkstatt

| Redakteur: Redaktion Fahrzeug + Karosserie

Der neue Vertriebsleiter Spies Hecker Deutschland, Thomas Melzer (Bild), nutzte während der Jahrespressekonferenz im April die Gelegenheit, sich den anwesenden Journalisten vorzustellen.

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(Archiv: Vogel Business Media)
Der Identica-Leiter Ulrich Bathke stellte dann seine Expansionspläne vor: In diesem Jahr soll das Identica-Netz von 121 auf 125 Betriebe ausgebaut werden, wobei im Vergleich zu 2013 elf Betriebe neu dazu kommen sollen und andererseits sieben Betriebe aus dem Netz genommen werden. Das Ziel ist klar, das Markenzeichen Identica soll zunehmend auch im Flottenmanagement und bei privaten Kunden bekannter werden.


Mit dem neuen Geschäftsfeld „Mechanik“ will man zukünftig das Angebot der Identicabetriebe von Karosserie + Lack um den Bereich Mechanik erweitern. Dazu will Spies Hecker mit Branchenpartnern aus den Bereichen Mechanik, Diagnosegeräte und Software passende Unterstützung anbieten. Da es bereits 43 Identicabetriebe mit Mechanik im Netz gibt, soll diese Option für andere Betriebe jetzt untersucht werden.


Die Web-Software Phoenix


Einen ersten Einblick gewährte Color-Experte Dietmar Wegener in die neue, in wenigen Monaten online stehende, Web-Software „Phoenix“, die dann das Color-Managementsystem CRplus ersetzen soll. Mit diesem Entwicklungsschritt wird der Mischraum mit dem Internet vernetzt. Dann sollen die Updates der Mischformeln wöchentlich und automatisch in der neuen Software im Lackierbetrieb von Köln aus aktualisiert werden.


Zukünftig kann der Betrieb zahlreiche Anwendungen nutzen, wie Formeln von ausgemischten Farbtönen in der Color-Cloud speichern oder den Mischraum in das Netzwerk des Betriebes einbinden. Der Zugriff über mobile Computer ist besonders für Betriebe mit mehreren Standorten interessant, da einmal gemessene und ausgemischte Farbtöne allen Lackierern zur Verfügung stehen. Die Websoftware Phoenix kann auch das Farbtonmessgerät integrieren, erklärte Wegener. Da bereits 1.200 Kunden das elektronische Gerät nutzen, werden die Schnittstellen des Color-Managements so angelegt, dass auch das automatische Mischsystem Daisy Wheel mit der Software angesteuert werden kann.


 


 

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