Tuning Individualisierung mal anders

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Die Tuningbranche entdeckt das Elektroauto. Doch gleichzeitig entsteht ein weit größerer Zubehör- und Individualisierungsmarkt, der nichts mit „schneller, tiefer, härter“ zu tun hat – und besonders für Karosseriebetriebe interessant ist.

Stahlfelgen und Schmalspurreifen im Winter? Das war einmal. Aluräder mit wintertauglicher Beschichtung und Winterreifen in UHP-Größen erschließen einen neuen Markt.
Stahlfelgen und Schmalspurreifen im Winter? Das war einmal. Aluräder mit wintertauglicher Beschichtung und Winterreifen in UHP-Größen erschließen einen neuen Markt.
(Bild: Alcar)

Hinter dem neuen Vorzeigeprodukt des Fahrzeugveredlers Brabus mit dem pompösen Namen Ultimate E versteckt sich das wahrscheinlich langsamste Tuningauto der Welt: ein elektrischer Smart mit 68 kW/92 PS, der es auf eine Höchstgeschwindigkeit von rührende 130 km/h bringt. Das kann man lustig finden – oder als Zeichen dafür sehen, dass sich auch E-Auto- und Hybridfahrer nach einer stärkeren Individualisierung ihres Stromers sehnen und bereit sind, dafür Geld auszugeben.

„Leistungssteigerungen für die Hybride liegen im Trend, und zwar nicht nur für den Verbrenner, sondern auch für den Elektroantrieb“, berichtet Sven Gramm, Leiter Kommunikation und Werbung bei Brabus. „Auch vollelektrische Fahrzeuge werden immer gefragter, siehe unser Brabus Ultimate E.“

Über den Autor

 Jan Rosenow

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Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group