Titgemeyer Individuelle Befestigungskonzepte für den Fahrzeugbau

Redakteur: Susanne Held

Bei der Verbindung unterschiedlicher Materialien werden verschiedene Nietverfahren, sowie Dicht-und Klebstoffe benötigt. Um ein ideales Ergebnis zu erzielen, sollten Bedürfnisse und Angebote genau abgewogen werden.

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Die Anwendung der idealen Befestigungsmöglichkeit kann sich auch auf die wirtschaftliche Effizienz auswirken.
Die Anwendung der idealen Befestigungsmöglichkeit kann sich auch auf die wirtschaftliche Effizienz auswirken.
(Bild: Titgemeyer)

In der Entwicklung des Leichtbaus im Schienenverkehr, im Automobilbau und vor allem im Flugzeugbau wurden immer wieder neue Nietvariationen hervorgebracht. Gerade bei der Verbindung von dünnen Materialien, einem Materialmix aus Metall oder Kunststoff ist die Niettechnologie weitaus vorteilhafter als die Schweißtechnik. Titgemeyer möchte für jeden Einsatzzweck und jede technische Anforderung optimale Nietkonstruktionen entwickeln.

Der Edelstahlbecherniet wurde beispielsweise für den Einsatz von temperaturgeführten Transportern entwickelt und ist wasserdicht, lebensmittelecht und garantiert eine korrosionsfeste Verbindung.

Anwendungen bei Bauteilen, die nur einseitig zugänglich sind und auch nur von einer Seite verarbeitet werden können, ermöglicht die Blindniettechnologie. Die Werkstoffe lassen sich hier verzugsfrei verarbeiten und lange Profile können miteinander verbunden werden. Daher werden Verbindungsprofile bewusst vernietet. Die Oberfläche des Bauteils bleibt bei werkstoffgerechter Verarbeitung unbeschädigt. Auch die lackierten Oberflächen bleiben von Korrosion oder Beschädigungen verschont. So können die Bauteile vorlackiert verarbeitet werden, was wirtschaftlich deutlich effizienter ist.

Beim Einsatz in der Ladungssicherung ermöglicht das Nietverfahren eine stabile und prozesssichere Verbindung. Jeder Setzvorgang lässt sich mit entsprechenden Werkzeug-Systemen, die in den Setzprozess integriert werden, dokumentieren.

Neben der Niettechnologie bietet das Unternehmen auch eine große Bandbreite von Dicht-und Klebstoffen für den Fahrzeugbau. Produkte, die in Mischbauweise entstehen, stehen hier ebenfalls immer mehr im Mittelpunkt. Unterschiedliche Materialien lassen sich problemlos mit Dicht-und Klebstoffen miteinander verbinden. Jedes Bauteil wird durch die Spannungsverteilung auf eine größere Fläche geringer beansprucht und die Kontaktkorrosionen werden vermieden. Die Oberflächenoptik bleibt unbeeinträchtigt.

Kleb-und Dichtstoffe sind beim Karosserie-und Containerbau, in der Lüftungs-und Klimatechnik, im Metall-und Schiffsbau oder etwa beim Verkleben von Photovoltaikanlagen im Einsatz.

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