Kfz-Unfälle Kfz-Versicherer sparen 2,2 Milliarden Euro

Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Die Corona-Pandemie sorgte dafür, dass die Deutschen im Jahr 2020 deutlich weniger Kilometer mit ihrem Auto zurücklegten als im Vorjahr. Dadurch gab es auch weniger Unfälle.

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Im Jahr 2020 krachte es deutlich weniger als im Vorjahr.
Im Jahr 2020 krachte es deutlich weniger als im Vorjahr.
(Bild: Wenz)

Insgesamt hat die Polizei im Jahr 2020 rund 2,3 Millionen Unfälle aufgenommen – 15,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, meldet das statistische Bundesamt (Destatis). Bei 2,0 Millionen Unfällen blieb es bei Sachschäden (-16,3 %).

Dies sei insbesondere darauf zurückzuführen, dass wegen der Corona-Pandemie im Jahr 2020 auf deutschen Straßen deutlich weniger Kilometer zurückgelegt wurden als im Vorjahr.

Einen deutlichen Rückgang meldet auch der Gesamtverband der Versicherer (GDV). Demnach regulierten die Versicherungsunternehmen in 2020 ein Gesamtschadenvolumen von 22,7 Milliarden Euro. Im Jahr 2019 waren das noch insgesamt 24,9 Milliarden Euro bei rund 9,27 Millionen Schadenfällen. Die Combined Ratio (Schaden-Kosten-Quote) verbesserte sich dadurch auf 90 Prozent (Vorjahr 98,4 %).

Die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, ging laut Destatis um 11,8 Prozent auf rund 264 900 Unfälle zurück.

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