HMF Komponenten konserviert

Redakteur: Marion Fuchs

Der dänische Ladekran-Hersteller erhöht die Qualität unlackierter Komponenten und Montageteile mittels neuer Zink-Nickel-Oberflächenbehandlung.

Ein im Zink-Nickel-Verfahren konserviertes Montageteil.
Ein im Zink-Nickel-Verfahren konserviertes Montageteil.
(Bild: HMF)

Bei HMF erhalten nicht lackierte Komponenten und Montageteile eine Zink-Nickel-Oberflächenbehandlung. Im Laufe des Jahres 2017 wird die Oberflächenbehandlung in der Serienfertigung von der Gelb-Chromatierung dann auf das extrem langlebige Zink-Nickel-Verfahren umgestellt. Bei den lackierten Teilen setzt HMF bereits seit vielen Jahren auf die widerstandsfähige EQC-Oberflächenbehandlung mit Pulverlack.

Das neue Zink-Nickel-Verfahren basiert auf einem zweifachen Eintauchen. Zunächst erfolgt die so genannte Passivierung, bei der sich die Oberfläche schwarz färbt. Danach wird die zinkbasierte Versiegelung vorgenommen. So behandelte Oberflächen bestehen problemlos den 720 Stunden-Dauertest im Salzsprühnebel gemäß EN/ISO 9227. Demnach hält die Beschichtung unter normalen Einsatzbedingungen während der gesamten Lebensdauer des Krans.

Das bei lackierten Teilen eingesetzte EQC-Verfahren besteht aus einer aufwändigen Vorbehandlung und einer anschließenden Pulverlackierung. Pulverlacke sind generell sehr widerstandsfähig gegenüber Säure, alkalischen Ölen und anderen aggressiven Stoffen. Auch die im EQC-Verfahren behandelten Oberflächen bestehen den 720 Stunden-Dauertest im Salzsprühnebel.

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