VW Nutzfahrzeuge Mehr ausgelieferte Fahrzeuge aus als je zuvor

Autor: Christoph Seyerlein

Fast eine halbe Millionen Einheiten hat Volkswagen Nutzfahrzeuge im Jahr 2017 verkauft und damit 4,2 Prozent mehr als 2016. Von den vier Baureihen waren allerdings „nur“ drei stärker gefragt als im Vorjahr.

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Volkswagen Nutzfahrzeuge: 2017 erneut mit Auslieferungszuwachs.
Volkswagen Nutzfahrzeuge: 2017 erneut mit Auslieferungszuwachs.
(Bild: VW Nutzfahrzeuge)

Mit 497.900 Neufahrzeugen hat VW Nutzfahrzeuge im vergangenen Jahr mehr Einheiten ausgeliefert als jemals zuvor. Im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2016 konnte sich der Hersteller noch einmal um 4,2 Prozent steigern, wie er am Mittwoch in Hannover mitteilte.

Vertriebsvorstand Heinz-Jürgen Löw sieht in dem Wachstum vor allem eine Leistung des eigenen Vertriebsnetzes und der „motivierten Vertriebsmannschaft weltweit“, hieß es in einer Mitteilung. Auch 2018 erwartet Löw gute Geschäfte: „Mit dem E-Crafter öffnen wir zusätzliche Chancen im urbanen Liefer- und Dienstleistungsverkehr.“ Der Elektro-Transporter ist seit Dezember 2017 zum finalen Praxistest bei ausgewählten Großkunden und wird in der zweiten Jahreshälfte in Europa eingeführt.

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Einen Großteil seiner Fahrzeuge lieferte Volkswagens Sparte für leichte Nutzfahrzeuge im vergangenen Jahr in Westeuropa aus. Dort gingen 332.000 Einheiten an Kunden, 1,5 Prozent mehr als 2016. Stärkere Wachstumsraten bei aber auch deutlich geringeren Stückzahlen erzielte der Hersteller in Osteuropa (+13 %), Südamerika (+28,1 %), Nordamerika (+23 %) und Asien-Pazifik (+20,7 %). In Afrika (-0,9 %) und der Region Nahost (-13,9 %) fiel der Absatz dagegen unter das Vorjahresniveau.

Von den vier Baureihen entwickelten sich drei im vergangenen Jahr positiv. Für das größte Volumen sorgte die T-Baureihe mit 206.100 Einheiten (+3,8 %). Die Caddy-Auslieferungen steigerte VW um 2,2 Prozent auf 165.900 Stück. Der Amarok verzeichnete mit 78.900 Einheiten ein Plus von 14 Prozent. Der Crafter konnte da als einziges Modell nicht mithalten: Er lag mit 47.000 Verkäufen 1,8 Prozent unter dem Wert des Jahres 2016.

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Entwicklungsredakteur