DVW Mehr Unfälle am Vatertag

Redakteur: Marion Fuchs

Die meisten Unfälle passieren jedes Jahr am Vatertag. Daher ruft die Deutsche Verkehrswacht alle Verkehrsteilnehmer dazu auf, vorausschauend zu planen und handeln.

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Der Vatertag steht vor der Tür und mit ihm steigt erfahrungsgemäß die Anzahl der alkoholbedingten Verkehrsunfälle. Die Deutsche Verkehrswacht ruft zur Umsicht auf!
Der Vatertag steht vor der Tür und mit ihm steigt erfahrungsgemäß die Anzahl der alkoholbedingten Verkehrsunfälle. Die Deutsche Verkehrswacht ruft zur Umsicht auf!
(Bild: CCO/pexels.com)

Am Donnerstag, den 10. Mai 2018 ist Christi Himmelfahrt. Viele kennen diesen Feiertag unter dem weniger heiligen Namen „Vatertag“. Leider gehört er auch zu den Tagen mit den meisten Alkoholunfällen in Deutschland.

In einigen Regionen in Deutschland ist es Tradition, dass Männer am Vatertag in Gruppen feiern. Fahrradtouren, Wanderungen oder Fahrten in geschmückten Kutschen sind sehr beliebt und neben der Natur wird meistens auch viel Alkohol genossen.

Laut Verkehrsunfallkalender des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 2016 an Vatertag 291 Unfälle registriert, bei denen Alkohol im Spiel war. An keinen anderen Tag in diesem Jahr gab es mehr Unfälle dieser Art, nicht mal an Neujahr und dem 1. Mai, die ebenfalls regelmäßig besonders viele Alkoholunfälle verzeichnen.

Den Heimweg sicher planen

Gerade weil der reichliche Konsum von Alkohol an Vatertag vorhersehbar ist, sollten mit nüchternem Kopf Vorbereitungen getroffen werden, um die Heimreise möglichst sicher zu gestalten. Wer die Fahrpläne öffentlicher Verkehrsmittel oder die Nummer des Taxi-Service vorher schon heraussucht, hat sie bei Bedarf zur Hand. Ein Fahrrad kann auch am nächsten Tag noch abgeholt werden, wenn es gut abgeschlossen ist. Vielleicht gibt es auch jemanden, der sich bereit erklärt, den Fahrdienst für die Freunde zu übernehmen oder einen Schlafplatz vor Ort anzubieten.

Aber auch wer an Vatertag nüchtern unterwegs ist, sollte aufmerksam sein. Alkoholisierte Verkehrsteilnehmer neigen zu unvorhersehbaren Reaktionen, laufen oder stürzen plötzlich auf die Fahrbahn oder erlauben sich im Rausch gefährliche „Späße“ mit anderen Verkehrsteilnehmern.

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