Suchen

Destatis Mehr Verkehrsunfälle fordern weniger Todesopfer

| Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Susanne Held

Die Zahl der Verkehrsunfälle ist in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dennoch gibt es insgesamt weniger im Straßenverkehr getötete Personen zu beklagen, obwohl diese Zahl im September 2016 zulegte.

Firmen zum Thema

Die Zahl der Verkehrsunfälle stieg in diesem Jahr um 2,7 Prozent an.
Die Zahl der Verkehrsunfälle stieg in diesem Jahr um 2,7 Prozent an.
(Bild: Wenz)

In den ersten drei Quartalen dieses Jahres registrierte die Polizei rund 1,89 Millionen Unfälle. Nach Angaben des Statistischen Bundesamt (Destatis) entspricht das einem Plus von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Darunter waren rund 232.100 Unfälle mit Personenschaden (+ 1,0 %) und 1,66 Millionen Unfälle mit ausschließlich Sachschaden (+ 3,0 %).

Im Berichtszeitraum 2016 verloren 2.428 Menschen ihr Leben im Straßenverkehr. Das waren 165 Opfer weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (– 6,4 %). Eine Ursache hierfür dürfte das schlechtere Wetter gewesen sein. Darauf deutet die für Januar bis August 2016 vorliegende Zahl der getöteten Kraftradfahrer mit amtlichen Kennzeichen hin, die um 109 Personen zurückging (-22 %).

Die Zahl der im Straßenverkehr Verletzten stieg von Januar bis September 2016 um 1,0 Prozent auf etwa 297.800 Personen. 322 Menschen starben allein im September 2016 im Straßenverkehr. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das sechs Personen oder 2 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die Zahl der Verletzten stieg um knapp zehn Prozent auf etwa 39.000 Personen.

(ID:44404474)