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BPW Mit Sicherheits- und Vernetzungskonzepten auf der Nufam

Redakteur: Marion Fuchs

Der Wiehler Achsenspezilialist zeigt auf der Nufam im September seine Lösungen für einen sicheren und umweltverträglichen vernetzten Transport. Mit dabei ist auch die neue Generation des Bordrechners „TC Trailer Gateway“.

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Mit der neuartigen Mini-Telematikbox TC Track & Trace gelingt auch kleineren Speditionen unkompliziert und preisgünstig der Einstieg in die digitale Fahrzeugortung.
Mit der neuartigen Mini-Telematikbox TC Track & Trace gelingt auch kleineren Speditionen unkompliziert und preisgünstig der Einstieg in die digitale Fahrzeugortung.
(Bild: BPW)

Die Nutzfahrzeugmesse Nufam lockt vom 26. bis 29. September 2019 die Profis aus Transport und Logistik nach Karlsruhe. Als System- und Mobilitätspartner der Nutzfahrzeugindustrie zeigt BPW dort Lösungen, die den Transport effizienter, sicherer und umweltverträglicher gestalten können. Bei Trailer-Vermietern und OEM-Herstellern ist nach Unternehmensangaben die BPW-Marke idem telematics der bevorzugte Partner. Alle Innovationen sind auf dem BPW Messestand C 207 in Halle 2 zu besichtigen.

Ebenso in Karlsruhe im Gepäck hat der Anbieter den mehrfach preisgekrönten „iGurt“, ein Ladungssicherungssystem, das die Vorspannkraft des Spanngurtes beim Verzurren der Fracht anzeigt und während der Fahrt laufend überwacht. Das neue „AirSave“-System regelt den Reifendruck vollautomatisch und verhindert so gefährliche Reifenplatzer und vorzeitigen Verschleiß. Der AirSave soll sich bereits im ersten Jahr rechnen: Bei einem Dreiachser mit einer Laufleistung von 120.000 Kilometern im Jahr sowie einer durchschnittlichen Druckabweichung von 10 Prozent sollen Transportunternehmen mehr als 700 Euro pro Jahr durch die Kraftstoffersparnis (rund 250 Liter) und die längere Nutzungsdauer der Reifen sparen können. Die Ersparnis von Zeit, Nerven, Fahrzeug- und Lieferausfällen ist dabei noch nicht eingerechnet. Dadurch entlastet ein Dreiachser nach Firmenangaben mit dem AirSave-System die Umwelt von 655 Kilo CO2 pro Jahr.

Eine unkomplizierte Vernetzung von Fahrzeug und Fracht ermöglicht „TC Track & Trace“, dessen Herzstück eine robuste Mini-Telematikbox ist. Mit dem System können Speditionen ihre Fahrzeuge einfach orten und die voraussichtliche Ankunftszeit erkennen. Das Gerät benötigt weder Stromanschluss, SIM-Karte noch Antenne, sondern wird einfach am Fahrzeug befestigt oder hineingelegt. Dank der Funktechnik sei das System preisgünstig, die Batterie des Sensors ist für den Gebrauch mehrerer Jahre ausgelegt.

Als zentrale Schnittstelle des vernetzten Transports fungiert das Telematik-Portal „cargofleet 3“, das idem telematics in Karlsruhe demonstriert. Als systemoffene Integrations-Plattform sammelt "cargofleet 3" sämtliche Daten von Fahrer, Fracht und Fahrzeug und stellt sie nutzergerecht aufbereitet für verschiedenste Endgeräte dar. Das System kann auch Daten von Drittanbietern einbinden und mit Telematik-Plattformen von Truckherstellern kommunizieren.

Diese Systemoffenheit gilt auch für den Bordrechner „TC Trailer Gateway PRO“, den idem telematics in seiner neuesten Generation auf der Nufam vorstellt: Das Gerät unterstützt sämtliche Funkstandards, sodass Sensoren und Endgeräte in Truck und Trailer erstmals auch drahtlos angebunden werden können.

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