Recruiting Mit wenigen Klicks zur Stellenanzeige

Autor Jan Rosenow

Mit seiner Recruiting-Software Carsonal will Viasona, ein Unternehmen der Schloz-Wöllenstein-Gruppe, den Kfz-Betrieben die Mitarbeitersuche erleichtern. Nutzern stehen individualisierbare Vorlagen bereit, die sich auf einer Vielzahl von Stellenbörsen ausspielen lassen.

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Auf der Fachtagung für freie Werkstätten am 9. Oktober in Würzburg erklärten Marie-Helen Knoblich (links) und Nicole Lerchenberger von Viasona dem Autor die Carsonal-Software.
Auf der Fachtagung für freie Werkstätten am 9. Oktober in Würzburg erklärten Marie-Helen Knoblich (links) und Nicole Lerchenberger von Viasona dem Autor die Carsonal-Software.
(Bild: Stefan Bausewein)

Mit einer Stellenanzeige in der Lokalzeitung erreicht man heute nur noch einen kleinen Ausschnitt der möglichen Bewerber – und jugendlichen Nachwuchs erst recht nicht. Kfz-Betriebe sollten ihre Angebote besser auf möglichst vielen Stellenportalen veröffentlichen, doch der Aufwand dafür ist nicht zu unterschätzen. Für jedes braucht es ein Benutzerkonto, die unterschiedlichen Kostenmodelle müssen bedacht sein, Rückfragen der Bewerberinnen und Bewerber kommen auf unterschiedlichen Wegen herein – vor allem kleinere Betriebe ohne Personalabteilung kommen hier an ihre Grenzen.

Für diese, aber natürlich auch für größere Unternehmen gibt es mit der Software Carsonal eine Hilfestellung. Entwickelt hat sie Viasona, ein Unternehmen der Schloz-Wöllenstein-Gruppe aus Chemnitz. Die Verwurzelung im Automobilhandel dürfte eine gute Basis dafür sein, dass Carsonal die spezifischen Belange von Kfz-Unternehmen richtig abbildet.

Vorlagen AGG-gerecht formuliert

Im ersten Schritt hilft Carsonal bei der Gestaltung der Stellenanzeige. In dem Programm ist eine Vielzahl von sowohl marken- als auch berufsgruppenspezifischen Vorlagen hinterlegt. Da Viasona aus der Mercedes-Benz-Welt kommt, ist das Unternehmen hier naturgemäß am besten aufgestellt. Doch nutzbar ist die Carsonal-Software auch für Händler anderer Marken und für freie Betriebe.

Die Texte in den Vorlagen sind suchmaschinenoptimiert verfasst und halten sich an alle Vorgaben des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Nutzer können aber gleichwohl Texte und Bilder nach eigenen Vorstellungen anpassen und ergänzen. Neben Vorlagen für die eigentliche Stellenanzeige gibt es auch vorgefertigte Antwort- beziehungsweise Absageschreiben – ebenfalls streng nach AGG formuliert, um den Betrieben rechtliche Auseinandersetzungen mit abgelehnten Bewerbern möglichst zu ersparen.

Nicht erst suchen, wenn man jemanden braucht

Mit Carsonal können Nutzer zudem eine eigene Karriere-Website für ihr Unternehmen erstellen. Viasona empfehlt dies ohnehin, auch wenn aktuell keine freien Stellen zu besetzen sind. Und das nicht nur aus nachvollziehbarem Eigeninteresse des Software-Anbieters, sondern auch, um das Google-Ranking der Unternehmenswebsite zu steigern, sich als potenzieller Arbeitgeber zu präsentieren und um Initiativbewerbungen zu ermöglichen.

Bei der Veröffentlichung der Stellenanzeige hilft Carsonal ebenfalls. Die Plattform besitzt Schnittstellen zu einer Vielzahl von Stellenbörsen – von der Bundesagentur für Arbeit über kommerzielle Karriereportale bis hin zu sozialen Medien. Dabei braucht der Nutzer kein eigenes Konto bei diesen Portalen.

Carsonal ist cloudbasiert und nach Angaben des Anbieters in fünf Minuten eingerichtet. Das Unternehmen verspricht 91 Prozent Zeitersparnis und 83 Prozent Kostensenkung im Vergleich zur Einzelerstellung und Veröffentlichung der Anzeige. Die Nutzung kostet ab 49 Euro im Monat. Es gibt unterschiedliche Preisstaffelungen je nach der Anzahl der gleichzeitig veröffentlichten Anzeigen.

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