ZKF Mitglieder machen den Weg frei

Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Bereits im April hatte ZKF-Präsident Peter Börner verkündet, dass der Verbandsvorstand eine Mitgliedschaft im ZDK anstrebt. Heute hat die Mitgliederversammlung hierfür ihre Zustimmung erteilt.

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Einstimmig stimmten die 50 anwesenden Delegierten für die Mitgliedschaft im ZDK.
Einstimmig stimmten die 50 anwesenden Delegierten für die Mitgliedschaft im ZDK.
(Bild: Wenz)

Ein klares Ergebnis für die Annäherung des Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) an das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) gaben die ZKF-Mitglieder auf der heutigen Verbandstagung grünes Licht – und zwar einstimmig. Der ZKF-Vorstand wird nun den entsprechenden Mitgliedschaftsantrag an den ZDK stellen – Ob der Antrag angenommen wird, liegt nun in den Händen des ZDK.

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Der ZKF verfolgt mit der Mitgliedschaft die folgenden Ziele:

  • Sicherung des Berufsbildes Karosseriebau und Steigerung der Anzahl der Karosserie- und Fahrzeugbauer durch Erweiterung der Ausbildungsberechtigung (eine gegenseitige Ausübungs- und Ausbildungsberechtigung).
  • Erhöhung der Bedeutung der Freien Fachwerkstatt in der Branche, in Berlin, in Brüssel, bei den Verbrauchern, unabhängig ob Öl, Blech oder Lack.
  • Eliminierung des Wettbewerbes in den Berufen, insbesondere im Bereich Karosserie und Bündelung der Kompetenzen
  • Gesamtgemeinschaftlich die Herausforderungen des Strukturwandels in der Mobilität, der Gesellschaft, der Technik und der Eigentümerveränderung aufnehmen und die Zukunft gestalten.
  • Zusammenarbeit in den Referaten und Ausschüssen, insbesondere Karosserie, Recht, Steuern, Sozialpolitik und Tarife.
  • Übernahme von Verantwortung im Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V. zur Stärkung unseres Berufes und des ZKF in der Branche.

ZKF-Präsident Peter Börner zeigte sich überzeugt, dass es dem ZKF gelingen werde mit Einsatz und Engagement, im ZDK als vollwertiges aber eigenständiges Mitglied die Interessen der ZKF Mitglieder zu vertreten. Es gebe keinen Anlass damit im ZKF irgendetwas aufzulösen oder einzusparen. Ganz im Gegenteil das Kompetenzzentrum des Verbands und die einzelnen Referate seien die Kompetenz, die der ZKF in eine solche Partnerschaft einbringen könne. „Es geht um die Übernahme von Verantwortung im ZDK“, bekräftigte Börner.

Zudem stellte Peter Börner die Vorstandsvorschläge zur Anpassung der Beiträge zum ZKF vor. Diese Anpassung sei notwendig, da sich die Aufgaben des ZKF in der vergangenen Zeit deutlich verändert hätten und die alte Beitragsordnung inzwischen über 27 Jahre alt ist. Die Mitglieder stimmten einheitlich für die moderat ausfallende Anpassung.

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