Automechanika 2016 Mobile Werkstatt dank Cormeta

Redakteur: Slawa Schaub

Die verbesserte Werkstattabwicklung und neue App des SAP-Partners werden an seinem Messestand in Frankfurt dieses Jahr die Hauptrolle spielen. Zudem will Cormeta den Standbesuchern gerne die Funktionsweise des RDKS in der Praxis demonstrieren.

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Vom 13. bis 17. September 2016 wird der SAP-Partner Cormeta am Messestand E09 in Halle 9.1 auf der Automechanika in Frankfurt vertreten sein.
Vom 13. bis 17. September 2016 wird der SAP-Partner Cormeta am Messestand E09 in Halle 9.1 auf der Automechanika in Frankfurt vertreten sein.
(Bild: Cormeta)

Der SAP-Partner Cormeta demonstriert in Frankfurt eine verbesserte systemgestützte Werkstattabwicklung seines ERP-Programms. Hat ein Kfz-Meister den Werkstattauftrag in der Software zentral angelegt, sollen für die Kfz-Mechatroniker sämtliche Informationen zu einem Fahrzeug, dem benötigten Verbrauchsmaterial und angefallenen Aufwendungen auf einen Blick sichtbar sein. Nach einer Reparatur soll das System mit der verbesserten Werkstattabwicklung die Informationen direkt in den Reparaturbericht übernehmen können.

Laut Cormeta-Vorstand Holger Behrens ist die neue Abwicklung als Auftrags- und Terminplanung durchgängig in die Warenwirtschaft eingebunden. Sie biete den Vorteil, dass die Software schon beim Anlegen des Auftrages Materialverfügbarkeiten und Beschaffung im System prüft. Dadurch soll die rechtzeitige Bereitstellung von Bauteilen und Verbrauchsmaterial sichergestellt sein und der Kunde weniger Wartezeiten haben.

Ist in einer Werkstatt keine Vernetzung vorhanden, soll der Mechaniker Informationen zu einem Auftrag auch mit einem mobilen Endgerät erfassen und hinterher an das ERP-System rückmelden können. Für die mobile Montageplanung hat Cormeta deshalb eine eigene App entwickelt. Darin ist der Montageplan komplett über alle Werkstattaufträge, Termine und Mitarbeiter sichtbar. Auch Montagetermine soll der Werkstattmeister per App vergeben können. Diese sind dann für die Mechaniker in ihren Werkstattaufträgen sichtbar.

Fehlt in einer Werkstatt das WLAN-Netz, können die Mitarbeiter die Reparaturdaten offline mit ihrem Tablet erfassen. Im Büro sollen die erfassten Informationen per WLAN oder Dockingstation automatisch an das Warenwirtschaftssystem gehen.

Zudem wird das Software- und Beratungsunternehmen auf seinem Messestand live demonstrieren, wie das Reifendruckkontrollsystem (RDKS) in der Praxis funktioniert: Durch die Integration der RDKS-Funktionen soll die Werkstatt dem Kunden bereits bei der Auftragsannahme mitteilen können, welche Arbeiten in diesem Zusammenhang anfallen. Sie kann laut Cormeta bei einem Reifenwechsel protokollieren, in welchem Zustand sich die Reifen befinden, welchen Luftdruck sie haben, ob der RDKS-Sensor noch funktioniert und ob seine Mikrobatterie noch genügend Leistung besitzt.

Geeignete Programmier- und Diagnosegeräte sollen alle vier Radsensoren in wenigen Minuten auslesen können. Sobald der RDKS-Scanner an der Dockingstation anliegt, gehen die Daten über ein Programm direkt an das ERP-System. Dieses soll automatisch das passende Fahrzeug ermitteln und einen RDKS-Bericht generieren. Die Systemsuche verläuft dabei über die Kfz-ID, den Typennamen und die Fahrgestellnummer.

Cormeta auf der Automechanika: Halle 9.1, Stand E09.

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