Mercedes-Rückrufe Möglicher Motorausfall

Von Niko Ganzer

Mehrere Fahrzeuge der C-, E- und S-Klasse sowie der Reihen CLS und GLE brauchen ein Software-Update, sonst kann das Aggregat unter Umständen absterben. Hierzulande sind gut 7.000 Autos betroffen.

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Weltweit müssen 32.700 Fahrzeuge in die Werkstatt.
Weltweit müssen 32.700 Fahrzeuge in die Werkstatt.
(Bild: Mercedes-Benz)

Daimler ruft in Deutschland etwas über 6.700 Mercedes-Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum Juli 2020 bis Oktober 2021 zurück. Bei der C- (Baureihe 206), E- (BR 213 und 238) und S-Klasse (BR 223), sowie beim CLS (BR 257) und GLE (BR 167) könne die Software des Motor-Steuergerätes nicht den Spezifikationen entsprechen, erklärte ein Konzernsprecher auf Anfrage.

Mögliche Folge sei ein Absterben des Aggregats kurz nach dem Start. Dies geschehe ohne Vorwarnung und unabhängig von der Fahrsituation. Der Motor lasse sich auch nicht wieder starten, wodurch erhöhte Unfallgefahr besteht.

„Der vorgesehene Werkstattaufenthalt für die Aktualisierung der Software des Motor-Steuergerätes wird ca. 30 Minuten in Anspruch nehmen“, kündigte der Sprecher an. Weltweit ist die Maßnahme für 32.700 Autos vorgesehen. Intern firmiert sie mit zwei unterschiedlichen Aktionscodes. Sie lauten „5499010“ und „5499011“.

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