Forum Fahrzeugbau

Neues Leben für alte Diesel

| Autor: Thomas Nuber

Markus Schell, Geschäftsführer der Bergischen Achsen KG (BPW), zeigte in seinem Impulsreferat auf, wie Fahrzeugbauer Nutzfahrzeuge elektrifizieren können
Markus Schell, Geschäftsführer der Bergischen Achsen KG (BPW), zeigte in seinem Impulsreferat auf, wie Fahrzeugbauer Nutzfahrzeuge elektrifizieren können (Bild: Stefan Bausewein)

Globale Trends wie der anhaltende Boom im Online-Handel lassen den innerstädtischen Lieferverkehr stark wachsen. Gleichzeitig drohen aufgrund steigender Emissionsbelastungen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. Damit stehen die klassischen Verwender dieser Fahrzeuge wie Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP), kommunale Dienstleister und Handwerksbetriebe vor einem Dilemma: Zum einen bieten die großen OEM bisher kaum Fahrzeuge in der 7,5- bis 26-Tonnen-Klasse, die emissionsarm angetrieben werden. Zum anderen nutzen beispielsweise Kommunen Fahrzeuge mit zum Teil aufwändigen und sehr kostspieligen Sonderaufbauten, die noch lange nicht abgeschrieben sind.

Markus Schell, persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter der Bergischen Achsen KG (BPW), zeigte in seinem Impulsreferat auf, wie Fahrzeugbauer diese Fahrzeuge elektrifizieren und ihnen ein für Umwelt und Budget nachhaltiges zweites Leben einhauchen können. Das drohende Dieselverbot in Städten hat außer Fahrzeugherstellern und KEP-Dienste-Unternehmen auch die Kommunen kalt erwischt: Denn für den Antrieb der kommunalen Nutzfahrzeugflotten sorgt meist der klassische Dieselmotor. Und dann sind da eben noch die Sonderaufbauten, die sich nicht einfach so auf ein neues Chassis setzen lassen. Viele der bisherigen Ansätze der Elektrifizierung von Fahrzeugen bleiben bei genauerem Hinsehen dem Konstruktionsprinzip des Verbrenners verhaftet: Motor, Differenzialachse, Kardanwelle. Nachteile: hohes Fahrzeuggewicht und platzraubender Einbau der Batterien, zum Teil sogar im Bereich von Knautschzonen, wo die brandgefährlichen Lithium-Ionen-Akkus nun wirklich nichts verloren haben.

Das drohende Dieselverbot in Städten hat außer Fahrzeugherstellern und KEP-Dienste-Unternehmen auch die Kommunen kalt erwischt: Denn für den Antrieb der kommunalen Nutzfahrzeugflotten sorgt meist der klassische Dieselmotor. Und dann sind da eben noch die Sonderaufbauten, die sich nicht einfach so auf ein neues Chassis setzen lassen. Viele der bisherigen Ansätze der Elektrifizierung von Fahrzeugen bleiben bei genauerem Hinsehen dem Konstruktionsprinzip des Verbrenners verhaftet: Motor, Differenzialachse, Kardanwelle. Nachteile: hohes Fahrzeuggewicht und platzraubender Einbau der Batterien, zum Teil sogar im Bereich von Knautschzonen, wo die brandgefährlichen Lithium-Ionen-Akkus nun wirklich nichts verloren haben.

Lesen Sie den kpl. Artikel in der aktuellen Ausgabe der »Fahrzeug+Karosserie« Ausgabe 11/2018

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Beitrag abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45590893 / Fahrzeugbau)