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Forum Fahrzeugbau Neues Leben für alte Diesel

| Autor / Redakteur: Thomas Nuber / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Insbesondere Kommunen geraten durch drohende Fahrverbote unter Druck. Denn sie betrieben häufig Fahrzeuge mit teuren Aufbauten, die noch nicht abgeschrieben sind. Eine Problemlösung ist die Elektrifizierung der Antriebsachsen.

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(Bild: Stefan Bausewein)

Globale Trends wie der anhaltende Boom im Online-Handel lassen den innerstädtischen Lieferverkehr stark wachsen. Gleichzeitig drohen aufgrund steigender Emissionsbelastungen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. Damit stehen die klassischen Verwender dieser Fahrzeuge wie Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP), kommunale Dienstleister und Handwerksbetriebe vor einem Dilemma: Zum einen bieten die großen OEM bisher kaum Fahrzeuge in der 7,5- bis 26-Tonnen-Klasse, die emissionsarm angetrieben werden. Zum anderen nutzen beispielsweise Kommunen Fahrzeuge mit zum Teil aufwändigen und sehr kostspieligen Sonderaufbauten, die noch lange nicht abgeschrieben sind.

Forum Fahrzeugbau 2018
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Markus Schell, persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter der Bergischen Achsen KG (BPW), zeigte in seinem Impulsreferat auf, wie Fahrzeugbauer diese Fahrzeuge elektrifizieren und ihnen ein für Umwelt und Budget nachhaltiges zweites Leben einhauchen können. Das drohende Dieselverbot in Städten hat außer Fahrzeugherstellern und KEP-Dienste-Unternehmen auch die Kommunen kalt erwischt: Denn für den Antrieb der kommunalen Nutzfahrzeugflotten sorgt meist der klassische Dieselmotor. Und dann sind da eben noch die Sonderaufbauten, die sich nicht einfach so auf ein neues Chassis setzen lassen. Viele der bisherigen Ansätze der Elektrifizierung von Fahrzeugen bleiben bei genauerem Hinsehen dem Konstruktionsprinzip des Verbrenners verhaftet: Motor, Differenzialachse, Kardanwelle. Nachteile: hohes Fahrzeuggewicht und platzraubender Einbau der Batterien, zum Teil sogar im Bereich von Knautschzonen, wo die brandgefährlichen Lithium-Ionen-Akkus nun wirklich nichts verloren haben.

Das drohende Dieselverbot in Städten hat außer Fahrzeugherstellern und KEP-Dienste-Unternehmen auch die Kommunen kalt erwischt: Denn für den Antrieb der kommunalen Nutzfahrzeugflotten sorgt meist der klassische Dieselmotor. Und dann sind da eben noch die Sonderaufbauten, die sich nicht einfach so auf ein neues Chassis setzen lassen. Viele der bisherigen Ansätze der Elektrifizierung von Fahrzeugen bleiben bei genauerem Hinsehen dem Konstruktionsprinzip des Verbrenners verhaftet: Motor, Differenzialachse, Kardanwelle. Nachteile: hohes Fahrzeuggewicht und platzraubender Einbau der Batterien, zum Teil sogar im Bereich von Knautschzonen, wo die brandgefährlichen Lithium-Ionen-Akkus nun wirklich nichts verloren haben.

Lesen Sie den kpl. Artikel in der aktuellen Ausgabe der »Fahrzeug+Karosserie« Ausgabe 11/2018

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