Shell Neues Rimula

Autor Steffen Dominsky

Der Ölkonzern baut sein Angebot an Nutzfahrzeug-Schmierstoffen weiter aus. Neu im Portfolio sind das Rimula R7 AD und das Rimula R7 Plus AM für Mercedes-Benz und MAN.

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Mit dem neuen Shell Rimula sollen Nutzfahrzeughalter eine Kraftstoffersparnis von bis zu 3,9 Prozent realisieren können.
Mit dem neuen Shell Rimula sollen Nutzfahrzeughalter eine Kraftstoffersparnis von bis zu 3,9 Prozent realisieren können.
(Bild: Shell)

Mit dem Rimula R7 AD und dem Rimula R7 Plus AM hat Shell jetzt die ersten beiden Produkte seiner neuen Schmierstoffserie für Nutzfahrzeuge Rimula R7 vorgestellt. Der Konzern hat sie speziell für den Einsatz in der neuesten Lkw-Generation von Mercedes-Benz und MAN entwickelt – ein von Iveco freigegebenes Produkt soll Ende des Jahres folgen. Die neuen Produkte sollen laut Hersteller durch ihre niedrige HTHS-Viskosität (hohe Temperatur, hohe Scherung) zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs beitragen und sind von den Fahrzeugherstellern für lange Ölwechselintervalle zugelassen.

Die Ergebnisse des Feldversuchs ergaben, dass das Motorenöl Shell Rimula R7 AD mit angesenkter HTHS-Viskosität nach fast einer Million Kilometern 25 Prozent unterhalb des OEM-Grenzwertes für den Eisen-Verschleiß lag, obwohl das Ölwechselintervall in diesem Feldversuch deutlich um 56 Prozent verlängert wurde.
Die Ergebnisse des Feldversuchs ergaben, dass das Motorenöl Shell Rimula R7 AD mit angesenkter HTHS-Viskosität nach fast einer Million Kilometern 25 Prozent unterhalb des OEM-Grenzwertes für den Eisen-Verschleiß lag, obwohl das Ölwechselintervall in diesem Feldversuch deutlich um 56 Prozent verlängert wurde.
(Bild: Shell)

Die abgesenkte HTHS-Viskosität von 2,6 beziehungsweise 2,9 mPas (im Vergleich zum Industrie-Benchmark von 3,5 mPas) ermöglicht es laut Shell, den Kraftstoffverbrauch um bis zu 3,9 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Viskositätsklassen zu verringern und um bis zu ein Prozent im Vergleich zu einem SAE-5W-30-Motoröl. Wenn alle Lkw in Europa eine Verbesserung der Kraftstoffeffizienz um ein Prozent erreichen würden, könnte dies die CO2-Emissionen um 2,2 Millionen Tonnen pro Jahr verringern, so der Ölkonzern. Unabhängig vom diesem durchschnittlichen CO2-Einsparpotenzial kann jeder Nutzfahrzeugkunde mithilfe der neuen Öle seinen individuellen CO2-Fußabdruck verringern.

Der Markteinführung von Shell Rimula R7 sind fünf Jahre und mehrere Millionen gefahrene Testkilometer vorausgegangen. Bei einem dieser Feldversuche wurde eine Laufleistung von über einer Million Kilometer von einem einzigen Test-Lkw absolviert – einer der bisher umfangreichsten Feldversuche der Branche.

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