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Scania Optimierung des Ökosystems

| Redakteur: Marion Fuchs

Der skandinavische Nutzfahrzeughersteller stellte auf der Bauma 2019 seine Verbrennungsmotoren für alternative Kraftstoffe vor. Mit diesen können Baufahrzeuge im urbanen Einsatz die Vorgaben an ein fossilfreies Transportsystem erfüllen.

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Das Unternehmen bedient die steigende Nachfrage an nachhaltigen Lösungen – auch für die Baubranche.
Das Unternehmen bedient die steigende Nachfrage an nachhaltigen Lösungen – auch für die Baubranche.
(Bild: Scania)

Mit Einführung der neuen Lkw-Generation und des XT bietet Scania nach eigenen Angaben nicht nur robuste Lösungen für die Baubranche an, sondern hat damit auch bei der Entwicklung nachhaltiger Alternativen für die Branche eine Rolle übernommen und bietet vernetzte Services und Antriebsstränge für erneuerbare und alternative Kraftstoffe. Derzeit gibt es neun Verbrennungsmotoren von 280 bis 580 PS für Gas, Biodiesel und Bioethanol.

Bis auf eine Ausnahme können alle von Scania auf der Bauma präsentierten Lkw mit hydriertem Pflanzenöl (HVO) betrieben werden, einem Biodiesel, der eine CO2-Reduktion von bis zu 90 Prozent ermöglichen soll. Der Scania G 410 mit einem Betonmischer-Aufbau wird als einziger von einem Scania 13-Liter-Reihensechszylinder-Gasmotor angetrieben, dessen Leistung wohl mit der eines Dieselmotors vergleichbar ist. Dieser spezielle Lkw verfügt über einen Erdgastank und kann sowohl mit Erdgas als auch mit Biogas betrieben werden. Der 8 m3-Hybridmischer von CIFA aus Italien wird von einem Elektromotor bewegt.

Die Hybridmodelle von Scania sind mit Fahrerhäusern der L- oder P-Baureihe erhältlich. Die L-Baureihe verfügt über die neuen Fahrerhäuser mit niedrigem Einstieg, die das Unternehmen 2018 eingeführt hat. können diese Lkw die strengen Umweltanforderungen erfüllen und dennoch lange Strecken zurücklegen.

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