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Renault Trucks will den Verbrauch senken

| Redakteur: Redaktion Fahrzeug + Karosserie

Renault Trucks hat das Kooperationsprojekt EDIT gestartet: Ziel ist es, den Verbrauch seiner Verteilerverkehrsmodelle um 13 % gegenüber einem heutigen Serienfahrzeug zu reduzieren.

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Ziel des EDIT-Projektes ist, ein Vorführfahrzeug für Kühltransporte mit einem 13 % niedrigeren Verbrauch als bei einem vergleichbaren Euro 6-Verteilerverkehrsmodell zu entwickeln.
Ziel des EDIT-Projektes ist, ein Vorführfahrzeug für Kühltransporte mit einem 13 % niedrigeren Verbrauch als bei einem vergleichbaren Euro 6-Verteilerverkehrsmodell zu entwickeln.
(Archiv: Vogel Business Media)

Nach Optifuel Lab 2, einem Laborfahrzeug mit technologischen Innovationen zur Senkung des Verbrauchs von Fernverkehrsfahrzeugen, setzt Renault Trucks seine Forschungen nun bei Verteilerverkehrsfahrzeugen fort und startete jüngst das Projekt EDIT (Efficient Distribution Truck) auf Basis des Renault Trucks D Wide. Bei diesem Kooperationsprojekt arbeitet Renault Trucks mit sechs Partnern zusammen: Valeo, Lamberet, Michelin, BeNomad, INSA Lyon (LamCoS) und IFSTTAR (LICIT). Zertifiziert wird es vom Wettbewerbs-Cluster LUTB und finanziell unterstützt vom Fond FUI Régions.

Das Ziel des Projektes besteht darin, ein Vorführfahrzeug für Kühltransporte mit einem 13 % niedrigeren Verbrauch als bei einem herkömmlichen Euro 6-Verteilerverkehrsmodell zu planen und zu entwickeln. Bei diesem Vorführfahrzeug kommen Technologien zum Einsatz, welche bis 2020 Marktreife erlangen sollen und für welche die jeweiligen Partner ihr Know-how einbringen.

Das Projekt stützt sich dabei auf verschiedene Forschungsschwerpunkte. Zunächst wird die Aerodynamik des Fahrzeuges und des Kühlaufbaus grundlegend verbessert. Anschließend wird der Prototyp mit einem Micro-Hybridsystem ausgerüstet, das einen Teil der Bremsenergie als elektrische Energie zurückgewinnt. Diese treibt die Nebenaggregate mit der zurückgewonnenen elektrischen Energie an und kann den Verbrennungsmotor punktuell unterstützen.

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die Entwicklung eines neuen Fahrhilfesystems. Mit der Verkehrsinfrastruktur vernetzt, sieht es zum Beispiel bei Ampeln die Phasenwechsel voraus und ermittelt so ein verbrauchsgünstiges Geschwindigkeitsprofil. Darüber hinaus bietet es dem Fahrer die Möglichkeit, die wirtschaftlichste Route für seinen Lkw zu wählen. Außerdem werden bei diesem Prototyp neue Reifen mit einem geringeren Rollwiderstandskoeffizienten getestet. Der Abschluss des Projekts EDIT und die Auslieferung des Fahrzeuges sind für 2018 geplant.

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