Vodafone/Continental Schlaue Reifen

Redakteur: Marion Fuchs

Der Hannoveraner Reifenhersteller und der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern wollen mit ContiConnect vor gefährlichen und kostenintensiven Reifenpannen schützen.

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ContiConnect "spürt", wenn der Reifen ein Problem hat.
ContiConnect "spürt", wenn der Reifen ein Problem hat.
(Bild: Vodafone)

Continental will die Straßen dieser Welt mit der Unterstützung von Vodafone ein Stück sicherer machen. Gemeinsam bringen die Partner jetzt weltweit Nutzfahrzeuge, in das Internet der Dinge (Internet of Things, kurz: IoT). Die neue digitale Plattform zur Reifenüberwachung, ContiConnect, übermittelt per Mobilfunk sämtliche Temperatur- und Druckdaten der Reifen an ein zentrales Webportal. Flottenmanager können hier zu jeder Zeit die Daten aller Einsatzfahrzeuge überwachen. Erreichen die Werte der Reifen ein kritisches Niveau, sendet das System automatisch einen Alarm an definierte Empfänger, etwa an die Zentrale und den Fahrer. Wenn notwendig, bietet ContiConnect dann automatisch Korrekturmaßnahmen an.

Rechtzeitig reagieren

Durch die Nutzung des Dienstes können teure Reifenpannen bei Nutzfahrzeugen vorgebeugt und Betriebszeiten von Nutzfahrzeugen optimiert werden.

(Bild: Vodafone)

Durch die regelmäßigen Datenströme der IoT-Lösung haben es nach Firmenangaben Flottenmanager zukünftig leichter, Reifenwechsel zu planen oder Wartungen zielgerichtet in Auftrag zu geben. Das verlängert die Laufleistung der Reifen und somit deren Haltbarkeit. Durch die Überwachung des Reifendrucks schont das System zudem die Umwelt, denn durch das Fahren bei optimalem Reifendruck lässt sich Kraftstoff einsparen und so die CO2-Belastung der Nutzfahrzeuge senken. Ein Beispiel: Fährt ein Reifen mit einem Fülldruck von nur 80% werden rund 0,9 Liter mehr pro 100 Kilometer Kraftstoff verbraucht. Das entspricht bei einer Fahrstrecke von 120.000 Kilometer im Jahr einem Mehrverbrauch von 1.080 Liter Kraftstoff pro Reifen.

Überall erreichbar

Die Informationen sendet das System per SMS oder E-Mail vom System an Fahrer und Flottenmanager. Der Fahrer benötigt also kein Display im Cockpit. Durch das weltweite Vodafone-Netz sind Flottenmanager in Echtzeit über alle Daten informiert, egal wo sich das Fahrzeug befindet. Rund um die Welt soll die Datenübertragung sicher geschützt, zuverlässig und nahezu verzögerungsfrei möglich sein. Das System ist bereits in den USA, Kanada, Malaysia und Thailand auf dem Markt und wird voraussichtlich im Laufe dieses Jahres in weiteren Ländern zur Verfügung stehen.

www.vodafone-deutschland.de

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